Geigenbau Biennale Kronberg

29. September bis 2. Oktober 2026

Wo kommen die Geigen, Bratschen und Celli her? Aus der ganzen Welt! 

Internationale Geigenbauer, Bogenmacher und Saitenhersteller präsentieren sich in der Stadthalle Kronberg, die ihre Türen für Fachpublikum wie für Liebhaber gleichermaßen öffnen wird.
2026 findet parallel zum Kronberg Festival Courage! die internationale Geigenbau Biennale Kronberg statt und gewährt einen Blick in die faszinierende Welt des modernen Instrumentenbaus. 

 

Aussteller 2026

Musik und Instrumente erleben!

Geigenbauer, Bogenmacher und Saitenhersteller aus aller Welt präsentiren sich in der Stadthalle Kronberg, die ihre Türen für Fachpublikum wie für Liebhaber gleichermaßen öffnet.

Öffnungszeiten 
29. September bis 2. Oktober, 10.00–18.00 Uhr,
Stadthalle Kronberg
Eintritt frei

½, ¾ – Präsentation von Kinderinstrumenten

conTact-Junior e.V. wird auf der diesjährigen Internationalen Geigenbau-Biennale eine Auswahl an Streichinstrumenten für Kinder in den Größen ½ und ¾ vorstellen und vorführen und diese hinsichtlich Klang, Lautstärke, Resonanz und Design miteinander vergleichen.

Dienstag, 29. September 2026

16.30 Uhr – 17.30 Uhr
Stadthalle Kronberg, Herzbergsaal

Instrumentenvorstellung

Jens Peter Maintz

Der Solist, Kammermusiker und Celloprofessor Jens Peter Maintz übernimmt bei der diesjährigen Internationalen Geigenbau-Biennale die spannende Aufgabe, Cello-Instrumente der ausstellenden Geigenbauer auszuwählen und diese hinsichtlich Klang, Lautstärke, Resonanz und Bauweise vorzustellen, anzuspielen und zu vergleichen.

Mittwoch, 30. September 2026 
11.15 – 12.30 Uhr,  
Stadthalle Kronberg, Feldbergsaal

Klangprobe – Quartett

Einige Künstler und Meister, die beim diesjährigen Kronberger Festival „Courage!“ auftreten, stellen sich der Herausforderung, Streichinstrumente aus dem umfangreichen Angebot der ausstellenden Geigenbauer der diesjährigen Internationalen Geigenbau-Biennale auszuwählen und eine Klangprobe in Form eines Quartetts zu spielen.

Freitag, 1. Oktober 2026 
11:30 – 12:30 Uhr 
Stadthalle Kronberg, Feldbergsaal

 

Stille Instrumentenauktion

Sinfonima versteigert Streichinstrumente und Bögen während der  gesamten Dauer der Geigenbau Biennale in Kronberg. Bieter können ihre Gebote bis Freitag, den 2. Oktober, 18 Uhr, schriftlich am Sinfonima-Stand abgeben. Die Teilnahmebedingungen sind ebenfalls dort erhältlich. Die erfolgreichen Bieter werden unmittelbar nach Auktionsende am 2. Oktober 2026 um 18:00 Uhr benachrichtigt.

Dienstag, 29. September – 2. Oktober 2026 
täglich 10:00–18:00 Uhr 
Stadthalle Kronberg, Hauptsaal

 

Vorträge im Rahmen der Geigenbau Biennale Kronberg

Feldbergsaal, Stadthalle
2026/2027 Kronberg Festival Rahmenprogramm
VORTRAG: HAYDNS CELLOKONZERTE
Dr. Norbert Gertsch

Mitwirkende

  • Dr. Norbert Gertsch Geschäftsführender Verlagsleiter G. Henle Verlag

Programm

Haydns Cellokonzerte – eine Herausforderung nicht nur für die Ausführenden

Haydns Meisterwerke für Violoncello und Orchester stellen nicht nur die Musikerinnen und Musiker auf der Bühne vor Herausforderungen. Seit Jahrhunderten beschäftigen sich Forschende und Herausgeber mit grundlegenden Fragen: Wie oft wurde Haydns berühmter Name für Fälschungen missbraucht? Und wie zuverlässig ist der Notentext überliefert – hören wir wirklich das, was Haydn beabsichtigte? 

Begleiten Sie uns auf der Suche nach möglichen Antworten.

 

Der Vortrag ist in englischer Sprache. 

 

Änderungen vorbehalten

Tickets
Eintritt frei
Feldbergsaal, Stadthalle
2026/2027 Kronberg Festival Rahmenprogramm
WIE KANN ICH MEIN INSTRUMENT OPTIMIEREN?
Dr. Ing. Thomas Zwieg

Mitwirkende

  • Dr. Ing. Thomas Zwieg

Programm

Dr. Ing. Thomas Zwieg, Chefentwickler beim Saitenhersteller Larsen Strings A/S gibt Einblicke, wie Instrument, Saiten, Bogen und Bogentechnik miteinander in Wechselwirkung stehen und was man selbst tun kann, um Ansprache, Artikulation, Volumen und Klangfarbe seines Streichinstruments zu beeinflussen. 


Der Vortrag ist in englischer Sprache und für Teilnehmende der Cello-Meisterkurse sowie interessierte Besucher. 

 

Änderungen vorbehalten. 

Tickets
Eintritt frei
Feldbergsaal, Stadthalle
2026/2027 Kronberg Festival Rahmenprogramm
ZWISCHEN ARTENSCHUTZ UND KONZERTSAAL
Thomas Gerbeth

Mitwirkende

  • Thomas Gerbeth Sprecher

Programm

Zwischen Artenschutz und Konzertsaal – Fernambukbögen unter neuen CITES-Regeln

 

Fernambuk (Paubrasilia echinata) ist eine stark bedrohte Baumart aus Brasilien. Ihr Holz wird wegen seiner Stabilität, Flexibilität und dem geringen Gewicht hauptsächlich für den Bau von Bögen für Streichinstrumente verwendet.

Die am 5. März 2026 bei der letzten CITES-Vertragsstaatenkonferenz in Kraft getretenen, verschärften CITES-Regelungen für Fernambukholz regeln den internationalen Handel und EU-Verkäufe neu. Der Schutzstatus der Art bleibt jedoch unverändert – sie steht bereits seit 2007 unter besonderem Schutz. Der Vortrag beleuchtet die Bedeutung für Bogenmacher, Musiker, Handel und internationale Reisen. Im Mittelpunkt stehen die praktischen Folgen für Nachweise, Besitz und Weitergabe sowie die Frage, wie Artenschutz und der verantwortungsvolle Erhalt der Streichbogenkultur miteinander verbunden werden können.

Der in seiner Wahlheimat Wien lebende Bogenmachermeister Thomas M. Gerbeth engagiert sich für den Schutz und eine nachhaltige Zukunft des Fernambuks. Im Rahmen der International Pernambuco Conservation Initiative verbindet er Artenschutz, traditionelles Bogenmacherhandwerk und wissenschaftliche Forschung. Im Mittelpunkt seines Engagements stehen Projekte in Brasilien, die den Erhalt, die Wiederaufforstung und die verantwortungsvolle Nutzung dieser für den Streichbogenbau zentralen Baumart fördern.

Der Vortrag findet in deutscher Sprache statt. Die Präsentation von Herrn Gerbeth (Neuen CITES-Regelungen) wird durch englischsprachige Überschriften und kurze Orientierungstexte ergänzt, sodass auch die englischsprachigen Teilnehmenden den wesentlichen Inhalten gut folgen können.

 

Änderungen vorbehalten.

Tickets
Eintritt frei

Aussteller 2026

Sergio A. Chanquía begann seine Ausbildung im Jahr 2008 und erwarb nach drei Jahren sein Diplom im Geigenbau an der Geigenbauschule BELE in Bilbao im Baskenland. 2013 zog er nach Paris, um in der Werkstatt von S. RAFFIN seine spezialisierte Ausbildung zum Bogenmacher zu beginnen, wo er fast acht Jahre lang tätig war. Dort perfektionierte er seine Fähigkeiten sowohl in der Restaurierung historischer Bögen als auch im Bau moderner Bögen. Bereits 2016 wurde er Werkstattleiter und widmete sich weiterhin seiner Haupttätigkeit in der Werkstatt: dem Bogenbau. Im August 2020 entschloss er sich, seine berufliche Entwicklung einen Schritt weiterzuführen, und eröffnete seine eigene Werkstatt SACh Archetier. Dort fertigt er seither Bögen nach der traditionellen französischen Methode und verleiht ihnen zugleich seine persönliche Handschrift. Im Mai 2024 verlegte er seine Werkstatt nach Poigny-la-Forêt in Frankreich.

www.sach-archetier.fr

Kinder müssen häufig auf einfachen Instrumenten und mit Bögen von minderer Qualität spielen. Man stelle sich nur vor, wie viel besser sie ihre musikalischen und technischen Fähigkeiten mit hochwertigen, handgefertigten Instrumenten und Bögen entwickeln könnten! Leider hängt die Möglichkeit, solche Instrumente zu kaufen oder auch nur zu mieten, häufig stärker vom Einkommen der Eltern ab als vom Talent der jungen Musikerinnen und Musiker. Ziel von con-Takt junior ist es, junge, talentierte Musikerinnen und Musiker unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern zu unterstützen.

Die Geigen- und Bogenbauerinnen und -bauer der Gruppe Klanggestalten sowie ihre Kolleginnen und Kollegen möchten talentierten Kindern hervorragende, neu gebaute Instrumente in kleinen Größen und dazu passende Bögen leihweise und vollkommen kostenlos zur Verfügung stellen. Normalerweise liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit auf dem Bau neuer Instrumente und Bögen für professionelle Musikerinnen und Musiker auf der ganzen Welt.

Viele von ihnen haben inzwischen selbst Kinder und erkannt, wie schön und wichtig es ist, talentierten Kindern die Möglichkeit zu geben, ihr Instrument auf hochwertigen, handgefertigten Instrumenten und mit ebenso hochwertigen Bögen zu erlernen.

www.contakt-junior.de

Jessica De Saedeleer baut Violinen, Violen und Violoncelli im traditionellen italienischen Stil. Für jedes Instrument strebt sie nach der optimalen klanglichen und spieltechnischen Einrichtung und stimmt diese entsprechend den musikalischen Bedürfnissen individuell auf die Persönlichkeit der jeweiligen Musikerin oder des jeweiligen Musikers ab. Mit Leidenschaft und höchstem Qualitätsanspruch verbindet sie traditionelle Geigenbautechniken mit moderner akustischer Technologie.

De Saedeleer studierte Geigenbau an der Internationalen Geigenbauschule in Cremona, Italien, und verfügt außerdem über einen Abschluss in Musikwissenschaft der Université Libre de Bruxelles in Belgien. 2007 erhielt sie ein Stipendium des Fonds „Vocatio“. Seither nimmt sie regelmäßig an Fortbildungen zu Themen wie Akustik, Instrumentenentwurf, Stilistik und Lackierung teil. Sie war an mehreren Ausstellungen zeitgenössischen Geigenbaus in Paris, Amsterdam, Brüssel, Cremona, Sevilla und Riga beteiligt. 2018 nahm sie am „Bilbao Project“ teil, einer europäischen Forschungsinitiative zur Akustik der Violine. Ihre Werkstatt befindet sich heute in Brüssel.

www.jdesaedeleer.com

Hans-Peter den Daas studierte Chemie und promovierte anschließend in diesem Fach. Danach arbeitete er für einen Druckerhersteller in den Niederlanden. Als begeisterter Cellist spielte er jedoch stets in Orchestern und Kammermusikensembles. Mit der Zeit wuchs in ihm zunehmend der Wunsch, selbst Streichinstrumente zu bauen.

Schließlich erlernte er das Geigenbauerhandwerk bei Bernhard Zanders in Nettetal und entdeckte seine Leidenschaft gerade in den besonderen Herausforderungen dieses Berufs: in der intellektuellen Herausforderung, ein hochwertiges Instrument zu schaffen, ebenso wie in der emotionalen Qualität der Arbeit mit Holz.

2017 entschied er sich schließlich für einen beruflichen Neuanfang und gründete seine eigene Geigenbauwerkstatt. Dort baut er Violinen, Violen und Violoncelli aus europäischen Hölzern nach traditioneller Handwerkskunst.
www.hdendaas.com

Michele Dobner wurde 1967 in Vicenza, Italien, geboren. Nach Abschluss seiner künstlerischen Ausbildung ließ er sich an der Civica Scuola di Liuteria in Mailand zum Geigenbauer ausbilden. 1997 zog er nach einer prägenden Tätigkeit im Bereich der Instrumentenrestaurierung in Madrid nach Cremona – in die historische Heimat des „Goldenen Zeitalters“ des Geigenbaus –, wo er seither lebt und arbeitet. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht vor allem die klangliche Verfeinerung sowohl seiner eigenen Instrumente als auch jener Instrumente, die zur Restaurierung oder klanglichen und spieltechnischen Optimierung in seine Werkstatt gebracht werden. Michele Dobners Werkstatt befindet sich im historischen Zentrum von Cremona, Italien, in unmittelbarer Nähe des Museo del Violino.

micheledobner(at)hotmail.com

Daniel Engelbach ist ein zeitgenössischer Geigenbauer mit Sitz in Rotterdam. Seine Zeit teilt er zwischen seiner eigenen Werkstatt und der Werkstatt von W.E. Hill & Sons in London auf, wo er mit Robert Brewer Young zusammenarbeitet. Daniel ist Absolvent der Internationalen Geigenbauschule in Cremona. Seine Arbeit ist tief in der Tradition der klassischen italienischen Meister, ihrer Handwerkskunst und ihrer ästhetischen Ideale verwurzelt. Ein besonderes Interesse gilt den Lackiertechniken der alten Meister, was zu einer engen Forschungszusammenarbeit mit dem Lackexperten Pierre Flavetta führte. Als Cellist ist Daniel selbst mit den Anforderungen von Musikerinnen und Musikern bestens vertraut und bemüht sich, im engen Austausch mit ihnen die akustischen Möglichkeiten jedes Instruments auszuloten.

engelbachviolins(at)gmail.com

Jörg Andreas Franke ist Geigenbaumeister und Inhaber der Geigenbauwerkstatt Franke in Darmstadt. Die Geigenbaumeister Elisabeth und Ulrich Stiefermann arbeiten seit über 35 Jahren in der Werkstatt. Ihr Sohn Maximilian ist seit 2017 dort tätig, seine Frau Elisabeth Franke gehört seit 2021 zum Team. Bevor Jörg Andreas Franke sich selbstständig machte, arbeitete er in verschiedenen Werkstätten im In- und Ausland, unter anderem in Wien, München und Paris. Ein Schwerpunkt der Werkstatt liegt auf der Reparatur und Restaurierung von Streichinstrumenten und Bögen sowie auf der klanglichen Optimierung. Auch der Neubau von Instrumenten ist zu einem wesentlichen Bestandteil der Werkstattarbeit geworden – insbesondere seit Maximilian und Elisabeth Franke ihre Ausbildung in England beziehungsweise Mittenwald abgeschlossen haben.

mail(at)franke-geigenbau.de

Für Geigenbaumeister Constantin T. Fundateanu waren die Musik und insbesondere die Violine schon von frühester Kindheit an ein wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Bestandteil seines Lebens. Er besuchte das Musikgymnasium in Bukarest und schloss es mit höchster Auszeichnung ab. Während seines Studiums am Konservatorium „Ciprian Porumbescu“ in Bukarest – der heutigen Nationalen Musikuniversität Bukarest – war er Schüler in der Violinklasse von Prof. Geanta.

Seine Ausbildung im Geigenbau absolvierte er bei Geigenbaumeister Willy Pohoriles in Bukarest und legte seine Meisterprüfung mit Auszeichnung ab. 1985 eröffnete er seine Geigenbauwerkstatt in Frankfurt, die er 25 Jahre lang führte. Heute befindet sich seine Geigenbaugalerie in Darmstadt.

ctellyfund(at)yahoo.de

Jonas Gierten führt seit 2008 seine Meisterwerkstatt für Geigenbau in Wiesbaden. Langjährige, vertrauensvolle Beziehungen zu einem großen und vielfältigen Kundenkreis sowie die Arbeit mit unzähligen Instrumenten haben ihm einen reichen Erfahrungsschatz vermittelt. Diese umfassende Erfahrung bildet die Grundlage sowohl für seine individuelle Beratung als auch für die praktische Arbeit an den Instrumenten.

Das Leistungsspektrum der Werkstatt reicht vom hochwertigen Neubau über Restaurierung und Pflege bis hin zur Optimierung von Klang und Spielbarkeit. Darüber hinaus berät Jonas Gierten bei der Suche und dem Kauf geeigneter Instrumente, bei Fragen zu deren Werterhalt und Wertbestimmung sowie bei der Abwicklung von Versicherungsschäden.

Möglich wird dieses vielseitige Angebot durch ein engagiertes und erfahrenes Team, das sich in seiner Werkstatt über viele Jahre hinweg eingespielt hat.
werkstatt(at)jonasgierten.de

Gawang Jung entdeckte kurz nach seinem Schulabschluss im Jahr 2008 die Violine für sich. In den folgenden zwei Jahren lernte er Italienisch und beschäftigte sich mit den Grundlagen des Streichinstrumentenbaus, mit dem Ziel, an der weltweit renommierten Internationalen Geigenbauschule in Cremona aufgenommen zu werden. 2012 wurde er direkt in das dritte Ausbildungsjahr in die Klasse von Maestro Massimo Ardoli aufgenommen und schloss seine Ausbildung 2015 ab.

2016 begann er eine prägende Lehrzeit in der Werkstatt von Maestro Francesco Toto. Nach deren Abschluss blieb er dort als festes Mitglied der Werkstatt tätig. Während dieser Zeit baute er 2018 im Laufe eines Jahres eigenständig ein Violoncello und reichte es beim 15. Internationalen Geigenbauwettbewerb der Triennale Antonio Stradivari in Cremona ein – einem der weltweit renommiertesten Wettbewerbe auf diesem Gebiet. Dort wurde er in der Kategorie Violoncello mit der Goldmedaille als Gesamtsieger ausgezeichnet.

Von 2019 bis 2020 arbeitete er als Partner mit Maestro Francesco Toto zusammen. Seit 2021 führt er sein eigenes Atelier in der Via Eugenio Beltrami 16 im historischen Herzen Cremonas. Dort baut, restauriert und verkauft er Streichinstrumente für Musikerinnen und Musiker aus aller Welt.

info(at)jungviolinmaker.com

Seit über 25 Jahren bauen die Geigenbaumeister Dorit Seilacher und Florian Geyer Violinen, Violen und Violoncelli für Studierende, Solistinnen und Solisten sowie ambitionierte Amateurmusikerinnen und -musiker.

Beide absolvierten ihre Ausbildung in Cremona und Mittenwald und arbeiteten anschließend in verschiedenen Werkstätten in den Niederlanden, Österreich, Deutschland, Frankreich und Neuseeland. Der Geigenbau stand dabei stets im Mittelpunkt ihrer beruflichen Leidenschaft.

Ihre Instrumente wurden bei internationalen Geigenbauwettbewerben in Cremona, Mittenwald und Moskau mit Medaillen ausgezeichnet. Bei Wettbewerben, Ausstellungen und Workshops tauschen sie sich regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen über neue Entwicklungen im Geigenbau aus.

Ihre Violinen, Violen und Violoncelli werden europaweit sowohl solistisch als auch in Kammermusikensembles gespielt.

In Kronberg präsentieren Dorit Seilacher und Florian Geyer ihre neuesten Violoncelli.

info(at)geigenbau-geyer.com , www.geigenbau-geyer.com 

In Tegernsee geboren, ist Johann Stefan Krattenmacher mit der Möbelwerkstatt seiner Eltern aufgewachsen und fing mit 14 Jahren an Kontrabass zu spielen. Seine Ausbildung absolvierte er an der Mittenwalder Geigenbauschule. Danach arbeitete er 10 Jahre in Hong Kong, Australien und England, diese Phase erlaubte ihm sich mental, technisch und stilistisch weiterzuentwickeln. Die Kombination aus deutscher Ausbildung und vielseitiger Berufserfahrung im Ausland zeichnen ihn als Geigenbauer aus.  1997 Erlangung des Master Degree und Erhalt der Goldmedaille für beste Ergebnisse. Seit 2007 ist er wohnhalt in Münchweier, seit 2007 Leitung des Kammerorchesters in Ettenheim. Krattenmacher ist Gewinner des Bass Maker’s Competition 2018 in Lucca/Italien.
www.krattenmacher.com

1947 in Bad Tölz geboren, besuchte Paul Lijsen die Geigenbauschule in Mittenwald und legte 1973 seine Meisterprüfung im Geigenbauhandwerk ab. Seit 1980 befindet sich seine Werkstatt in Türkenfeld am Ammersee. 2007 eröffnete er sein Alpentonholzlager „Happy Soundwood“, in dem er hauptsächlich Haselfichte und Ahorn lagert. Mit seinen Instrumenten nahm er erfolgreich an zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben und Seminaren wie der Internationalen Triennale Cremona, dem Internationalen Geigenbauerwettbewerb Mittenwald oder den Viola- Tagen der DVG teil. Paul Lijsen ist aktives Mitglied im Verband deutscher Geigen- und Bogenmacher VDG, der Deutschen Viola Gesellschaft DVG und der Musikinstrumenteninnung Bayern Süd.
www.geigenbau-lijsen.de

Die Familie Lüdtke wird bald drei Geigenbaumeister haben: Vater Uwe und Tochter Anja sind bereits Meister und spielen (neben weiteren Instrumenten) selbst Geige, Sohn Jan ist Meisterschülerund spielt am liebsten Cello. Seit 1995 besteht die eigene Geigenbauwerkstatt in Bolheim. Der Celloneubau und die Klangverbesserung hochwertiger Celli sind seit vielen Jahren Schwerpunkte des Meisterbetriebs. Außerdem verfügt der Betrieb über eine große Auswahl an Geigen, Bratschen und Celli: Aktuell sind es circa 200 Instrumente. Ein unverbindliches Anspielen und Vergleichen mit einem selbst mitgebrachten Instrument lohnt sich immer!
info(at)geigenbau-luedtke.de, www.geigenbau-luedtke.de

Urs W. Mächler absolvierte seine Geigenbau- und Bogenmacherlehre in Cremona. Er arbeitete in der Werkstatt seines Vaters Willi Josef Mächler, bis er 1984 seine eigene Werkstatt in Verona eröffnete. Von 1995 bis 2016 führte er sein Geigen- und Bogenbauatelier in Speyer am Rhein. Im Januar 2017 eröffnete Urs W. Mächler sein neues Atelier für Neubau von Celli, geigen, Bratschen und Bogen in Holzhausen am Hünstein. Er ist Gründungsmitglied des seit 2007 bestehenden Geigenbaugeschäfts Henley’s in Köln.
www.maechler.de

Geigenbaumeister Jörg Meyer baut seit 1982 in seinen eigenen Werkstätten klangvolle und hervorragend spielbare Streichinstrumente. Darüber hinaus umfasst sein Tätigkeitsbereich Restaurierungen und Reparaturen, die Vermietung von Violinen und Violen sowie die persönliche Beratung von Musikerinnen und Musikern.

Jörg Meyer wurde 1962 geboren und erhielt über viele Jahre eine musikalische Ausbildung in Viola und Klavier. 1979 entschied er sich für eine Ausbildung zum Geigenbauer bei Lothar Sandner in Markneukirchen. Bereits 1982 eröffnete er seine eigene Geigenbauwerkstatt; 1984 legte er die Meisterprüfung im Geigenbauerhandwerk ab.

1991 und 2009 nahm Jörg Meyer an der Triennale in Cremona teil. Im Jahr 2001 wurde er mit dem „Deutschen Musikinstrumentenpreis“ in der Kategorie Violine ausgezeichnet.

info(at)geigenbau-meyer.de www.geigenbau-meyer.de

Im Alter von 30 Jahren entdeckte Gonzalo sein Interesse am Geigenbau. Nach Abschluss seiner Ausbildung an der Geigenbauschule in Bilbao hatte er die besondere Gelegenheit, drei Jahre lang an der Seite von Philipp Augustin zu arbeiten – eine Erfahrung, die sein Verständnis des Handwerks entscheidend prägte.

Seit 2020 arbeitet er selbstständig und konzentriert sich vor allem auf den Bau neuer Instrumente. Dabei ist es ihm ein besonderes Anliegen, Instrumente mit einer eigenen, unverwechselbaren Handschrift zu schaffen. Weitere Erfahrungen sammelte er bei verschiedenen Praktika in den Werkstätten von Frédéric Becker in Montpellier, Christof Erichson in Hannover und Peter Körner in Mainz.

Nach Abschluss seiner Ausbildung zog er nach Mainz, um bei Peter Körner zu arbeiten. Dort hatte er die Möglichkeit, sich intensiv mit historischen Instrumenten auseinanderzusetzen und zahlreiche Kenntnisse und Fertigkeiten in der Restaurierung alter Instrumente zu erwerben.

Seine große Leidenschaft gilt jedoch nach wie vor dem Neubau von Instrumenten. Heute arbeitet er im historischen Herzen Cremonas, wo er Streichinstrumente baut, restauriert und an Musikerinnen und Musiker aus aller Welt verkauft.


www.gonzalopiarrette.com

Geboren 1964, stammt Felix Scheit aus Frankfurt am Main. Seine Lehrzeit absolvierte er bei Franz Dijk am Bodensee sowie bei Eugen Sticht in Mainz, als dessen Assistent er von 1987 bis 1988 tätig war.1988 zog er nach Berlin, wo er sich in der Werkstatt von Andreas Kägi insbesondere der Restaurierung und Reparatur alter Meisterinstrumente widmete. 1993 schloss er in Frankfurt am Main seine Meisterprüfung ab. 1994 gründete er in Berlin zusammen mit Kevin Gentges die Werkstatt Gentges & Scheit, Geigenbauer. Felix Scheit ist Preisträger des von der Mannheimer Versicherung 1995 ausgeschriebenen Geigenbauwettbewerbs. 2001 wurde er in den Sektionen Cello, Viola und Violine als vierfacher Preisträger beim Internationalen Geigenbauwettbewerb Jacobs Stainer prämiert. Er nahm auch an der Trienale in Cremona teil und belegte mit Erfolg einen der vorderen Plätze. Seine Instrumente werden von Solisten und Orchestermusiker:innen aus allen Teilen der Welt gespielt. Zahlreiche junge Geigenbauer:innen wurden von Ihm ausgebildet und beschäftigt, welche in Berlin und anderen Orten erfolgreich selbständig tätig sind. Seit 2021 führt Felix Scheit die Werkstatt in der Cantianstraße unter seinem Namen weiter.
www.geigenbauer-berlin.de

Nach seiner umfassenden Ausbildung an der Berufsfachschule in Mittenwald sowie 7 Jahren in Werkstätten in Frankreich, USA und England ist Wolfgang Schiele seit 34 Jahren in München selbständig. Die Tätigkeitsbereiche sind der Neubau von Streichinstrumenten sowie die Pflege und Wartung vieler Kundeninstrumente. Mehrere Streichquartettkurse bei dem Mandelringquartett, die Erfahrung alte Instrumente restauriert zu haben sowie die Rückkoppelung aus dem Bau der eigenen Instrumenten Erfahrungen gesammelt zu haben sind inzwischen die solide Grundlage für die hohe Qualität seiner neugebauten Instrumente. Die Qualitäten seiner Instrumente liegen in einer sehr leichten Ansprache, einer hohen Resonanzfähigkeit, einer großen Ausgewogenheit, einer guten Modulationsfähigkeit sowie einer hohen Tragfähigkeit. Seine Instrumente werden von freiberuflichen Musikern sowie von Musikern bei den Münchner Philharmonikern (Solocellist M. Hell), der Bayerischen Staatsoper, dem NDR Hannover, dem Qatar Philharmonie Orchestra u. a. gespielt.
www.schiele-geigenbau.de

C. Jochen Schmidt, geboren 1969 im vogtländischen Klingenthal, machte eine Bogenmacherlehre bei seinem Vater C. Hans-Karl Schmidt in dessen Dresdner Werkstatt. Daran schloss sich ein einjähriger Arbeitsaufenthalt in der Geigenbauwerkstatt von Willem Bouman in Den Haag und mehrjährige Tätigkeit im väterlichen Betrieb an. 1993 legte C. Jochen Schmidt die Meisterprüfung in Nürnberg ab. 1997 eröffnete er seine erste eigene Werkstatt in Dresden. Er gewann mehrere Medaillen und Ehrenpreise bei nationalen und internationalen Geigenbauwettbewerben.
www.jochenschmidt.net

Thomas Schunk, 1958 in Neckarsulm geboren, wuchs in einer musikalischen Familie auf. Seine sechs Geschwister erlernten ein Streichinstrument. Als er 1974 mit einer Ausbildung zum Möbeltischler begann, nahm auch er Geigenunterricht bei Prof. Rosa Berger in Neckarsulm. In dieser Zeit wuchs seine Begeisterung für den Geigenbau. 1981 wechselte er nicht nur das Instrument, sondern auch den Beruf. Während er bei Michael Hanko in Karlsruhe das Spiel auf der Bratsche erlernte, begann er eine Geigenbaulehre in der Geigenbauwerkstatt Gerriet Groth in Wiesbaden. 1988 vertiefte er seine Fertigkeiten in der Werkstatt von Peter Körner in Mainz. 1997 legte er die Meisterprüfung im Geigenbauhandwerk ab und arbeitete anschließend einige Monate in Seoul. Ende 1997 eröffnete er seine eigene Werkstatt für den Geigenbau. Neben den regulären Arbeiten zur Instandhaltung und Reparatur widmet er sich seit dieser Zeit intensiv dem Neubau. Sein Hauptaugenmerk gilt der Erforschung historischer Bauweisen und deren Weiterentwicklung zum idealen Klang. Jedes seiner Neubauten überlässt er professionellen Musikerinnen und Musikern zum Einspielen. Er selbst ist passionierter Kammermusiker. So kommt es immer wieder vor, dass sich seine Werkstatt kurzzeitig in einen Raum verwandelt, wo der Geigenbauer sich im musikalischen Spiel mit jenen zusammenfindet, die seine Instrumente zum Klingen bringen.
geigenbau.schunk(at)web.de

Seit über 40 Jahren verbinden die Geigenbaumeister Ekkard und Ferdinand Seidl meisterliches Handwerk mit großer Leidenschaft für den Bau von Streichinstrumenten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Violinen, Violen und Violoncelli, die mit höchster Präzision und Sorgfalt gefertigt werden. Jedes Instrument ist ein Unikat mit eigenständigem Klangcharakter und wird individuell auf die Spielweise und klanglichen Vorstellungen der jeweiligen Musikerin oder des jeweiligen Musikers abgestimmt.

Neben einer großen Auswahl unterschiedlicher Modelle fertigen Ekkard und Ferdinand Seidl auch Instrumente nach individuellen Wünschen. So entstehen Instrumente, die sowohl klanglich als auch spieltechnisch möglichst genau den Vorstellungen ihrer Besitzer entsprechen.

Eine Besonderheit ihrer Meisterwerkstatt ist der patentierte Cellostachel, der aus sorgfältig ausgewählten Materialien gefertigt wird. Seine Konstruktion kann die klanglichen Eigenschaften des Instruments deutlich beeinflussen. In der Werkstatt in Kronberg kann er ausprobiert und erworben werden.
www.seidlgeigen.com

 

 

Robin Szombath wurde 1995 geboren und schloss im Alter von 19 Jahren nach einer vierjährigen Ausbildung die Kunstfachschule in Hallstatt mit Auszeichnung ab. Seine Abschlussarbeit – eine Laute – wurde mit dem Preis „Bestes Instrument“ ausgezeichnet und bestärkte ihn in seiner Leidenschaft für den Bau von Streich- und Zupfinstrumenten. Während seiner Gesellenjahre arbeitete er in renommierten Werkstätten, unter anderem bei Tomáš Kaiser in Bratislava und Jürgen Manthey in Leipzig, wo er Violinen, Violen und Violoncelli baute.

Nachdem er 2020 in Hamburg und Linz seine Meisterprüfung mit Auszeichnung abgelegt hatte, erhielt Szombath ein Stipendium, das ihm die Möglichkeit gab, seine Fähigkeiten in verschiedenen Werkstätten in Österreich, Frankreich, der Ukraine und Portugal weiter zu vertiefen. Zunächst arbeitete er selbstständig im Burgenland, bevor er als Geigenbaumeister seine neue Werkstatt in Porto eröffnete.

Im Jahr 2022 wurde Robin Szombath beim XIII Concorso Internazionale di Liuteria di Pisogne mit der Bronzemedaille ausgezeichnet.

atelier@robinszombath. com

Ausstellungszeitraum: A + B

Thorsten Theis wurde 1971 in Waldbröl geboren. Seine Begeisterung für den erlernten Präzisionsberuf Formenbauer ist eher intellektuell, für das Material Holz emotional: beim Bau von Streichinstrumenten lässt sich die natürliche Schönheit, der Duft und die warme, angenehme Klangfarbe von Holz besonders gut verarbeiten. Er wurde deshalb Geigenbau und spezialisierte sich auf Violoncello. Heute ist er weiterhin Formenbauer, denn mit einer exakten Form für den Korpus beginnt die Arbeit an jeder neuen Instrumentenlinie. Die einzelnen Elemente des Cellos formt Thorsten Theis unmittelbar mit den Händen aus sorgfältig ausgewähltem Material und fügt sie zu einem Instrument zusammen, das den höchsten Ansprüchen genügen soll.
www.cello-deutschland.de

Bereits in der vierten und fünften Generation arbeiten wir in der Traditionswerkstatt Uebel, in der seit 1892 hochwertige Bögen für Streichinstrumente hergestellt werden. Wir fertigen Bögen für anspruchsvolle Musiker in höchster Qualität und setzen dafür ausschließlich sorgfältig ausgewählte Materialien unter präziser Verarbeitung ein. Um höchsten Ansprüchen und Anforderungen zu entsprechen, werden durch enge Zusammenarbeit mit verschiedenen bedeutenden Solisten, unsere Modelle stets verfeinert und weiterentwickelt. 2022 wurde Andreas Uebel beim 9. Internationalen Geigen- und Bogenbauwettbewerb in Mittenwald mit gleich 4 Preisen ausgezeichnet. Er erhielt Gold, Silber, Bronze und einen Sonderpreis vom VDG für die handwerklich individuellste Arbeit.
www.geigenbogen-uebel.de

Die heutige PIRASTRO GmbH wurde 1798 von Giorgio Pirazzi, einem Saitenmacher aus Italien, als Giorgio Pirazzi & Figli in Offenbach am Main gegründet. Ende des 19. Jahrhunderts entschloss sich der damalige Unternehmensführer und Enkel des Gründers, Gustav Pirazzi, seinen Freund Theodor Strobel als Teilhaber ins Unternehmen aufzunehmen. Aus den ersten vier Buchstaben ihrer Nachnamen entstand die Marke PIRASTRO. Heute leitet Annette Müller-Zierach mit ihrem Bruder Henning Müller-Zierach ein Unternehmen, das als Familienbetrieb in nunmehr 6. Generation mit seinem Namen für Qualität von Darm-, Stahl- und Kunststoffkernsaiten sowie Kolophonium steht.
www.pirastro.com

Die dänische Firma Larsen Strings A/S ist ein hochspezialisierter Hersteller und globaler Expor¬ teur von Cello¬, Bratschen¬ und Geigensaiten. Das Unternehmen wurde 1990 von dem Musiker und Technik¬Enthusiasten Laurits Th. Larsen gegründet. Das Ethos der Firma ist die Leidenschaft zur Musik. „The Art of Science“, das bedeutet High¬ End¬ Materialien und eine Produktionstechnologie, die sich aus der kreativen Zusammenarbeit mit Musikern entwickelt. Das braucht es, um eine wirklich innovative Auswahl von Saiten für Streichinstrumente anbieten zu können. Mit ihren innovativen Ideen entwickeln sie kontinuierlich ihre Produktpalette weiter.
www.larsenstrings.com

Seit 1919 entwickelt und produziert Thomastik-Infeld moderne High-Tech-Saiten für Streichinstrumente wie Violine, Viola, Cello und Bass, sowie für Zupf- und Weltmusikinstrumente wie Gitarre, Mandoline, Erhu oder Oud. Mit 100 Jahren Erfahrung, Forschung und Entwicklung gilt das Wiener Traditionsunternehmen als innovativer Saitenexperte und hat sich im Bereich der klassischen Violinsaite längst als Weltmarktführer etabliert: Die DOMINANT ist die bekannteste und meistgespielte Violinsaite der Welt. Thomastik-Infeld-Saiten werden auf den Bühnen der ganzen Welt gespielt und begeistern MusikerInnen unterschiedlicher Genres.
info(at)thomastik-infeld.com, www.thomastik-infeld.com

Bereits im Jahr 1900 entwickelte die Mannheimer Versicherung AG eine speziell auf Musikinstrumente zugeschnittene Versicherung. Heute ist sie mit der Marke SINFONIMA® Deutschlands führender Instrumentenversicherer und bietet umfassenden Versicherungsschutz für klassische Musikinstrumente und den Instrumentenbau.

Jährlich bearbeitet SINFONIMA mehr als 5.000 Schadenfälle. Die dabei gewonnenen Erfahrungen fließen kontinuierlich in die Weiterentwicklung der Versicherungsleistungen und Vertragsbedingungen ein – zum Vorteil der Kundinnen und Kunden.

www.sinfonima.de

C. Daniel Schmidt wurde in Klingenthal im Musikwinkel des Vogtlands geboren und begann seine Ausbildung zum Bogenmacher bei seinem Vater C. Hans-Karl Schmidt in Dresden. Nachdem er seine ersten Goldmedaillen gewonnen und die Meisterprüfung abgelegt hatte, verbrachte er mehrere Jahre auf Wanderschaft und arbeitete unter anderem in der Geigenbauwerkstatt von Amnon Weinstein in Tel Aviv. Seit 1996 führt er seine eigene Werkstatt in Dresden.

C. Daniel Schmidt ist Mitglied der Dresdner Musikinstrumentenmacher-Innung, Präsident des deutschen Geigenbauerverbandes und Vertreter der „Entente Internationale des Luthiers et Archetiers“. Zudem wurde er in die Jury des internationalen Violin- und Bogenbauwettbewerbs Étienne Vatelot berufen.

Neben dem Neubau von Bögen für Violine, Viola und Violoncello bilden Restaurierungen und Reparaturen einen wesentlichen Schwerpunkt seiner Arbeit.

c.daniel.schmidt(at)t-online.de

Noch bevor Dominik J. Wlk seine Ausbildung an der Geigenbauschule in Mittenwald begann, hatte er in der Schreinerwerkstatt seiner Großeltern bereits seine erste Violine gebaut.

Nach Stationen in verschiedenen Werkstätten Europas und mehreren Jahren bei Erben Geigenbau in München legte er seine Meisterprüfung ab und wurde mit der Goldmedaille der Bundesregierung ausgezeichnet. Seither arbeitet er in London als einziger Assistent von Stefan-Peter Greiner. Darüber hinaus ist er Werkstattleiter bei W.E. Hill & Sons.

Inspiration für seine Arbeit findet Dominik J. Wlk in den Formen und Farben der Natur, zu der er eine besondere Verbundenheit empfindet, ebenso wie in herausragenden historischen Instrumenten der italienischen Geigenbaukunst, mit denen er sich im Laufe seiner beruflichen Tätigkeit intensiv auseinandersetzen konnte.

info(at)wlk-violins.com, www.wlk-violins.com

© Andreas Malkmus
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