Antoni Wrona

Cello

Der 2003 geborene Cellist, Solist und Kammermusiker Antoni Wrona wurde bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: 2025 gewann er den 1. Preis beim 15. Internationalen Musikwettbewerb Michał Spisak sowie, im Duo mit Aleksandra Janusz, den 2. Preis beim 22. Internationalen Kammermusikwettbewerb Kiejstut Bacewicz in Lodz.

2024 folgte der 3. Preis beim 12. Internationalen Violoncellowettbewerb Witold Lutosławski in Warschau. Bereits 2023 hatte er den 11. Violoncellowettbewerb Dezyderiusz Danczowski in Posen für sich entschieden, 2018 den 12. Internationalen Violoncellowettbewerb Jan Vychytil in Prag.

Für den Preis Coryphaeus of Polish Music 2024 war der Musiker in der Kategorie „Newcomer des Jahres" nominiert, ebenso 2025 für die Polityka Passports in der Kategorie „Klassische Musik". Derzeit ist er an drei Albumproduktionen beteiligt, darunter eine Einspielung mit Werken von Philip Glass bei Deutsche Grammophon.

Konzerte führten Antoni Wrona unter anderem in die Nationalphilharmonie Warschau, zum Nationalen Sinfonieorchester des Polnischen Rundfunks (NOSPR), ins Nationale Musikforum in Breslau, in die Merkin Hall in New York und in die Salle Cortot in Paris. Musiziert hat er mit der Nationalphilharmonie, dem NOSPR, der Schlesischen Philharmonie, dem NFM Leopoldinum-Orchester sowie weiteren polnischen Sinfonieorchestern. Zu seinen Bühnenpartnern zählen außerdem Andrey Boreyko, Sélim Mazari, Alexander Sitkovetsky, Marek Moś, Michał Klauza, Szymon Bywalec, Katarzyna Budnik und Jakub Jakowicz.

Antoni Wrona spielt auf einem Violoncello von Giovanni Battista Grancino (Mailand ca. 1700), das ihm von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wird. Seit 2026 ist er Stipendiat der Fondation Gautier Capuçon, der Rafał Brzoska-Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben, seit Oktober 2026 studiert er bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Kronberg Academy, ermöglicht durch das Verena und Andreas Zimmer/Michaela Happel-Patronat.