Michael Wehrmeyer
Als Preisträger der Budapest International Cello Competition und Akademist der Berliner
Philharmoniker zählt der 2002 in Berlin geborene Cellist Michael Wehrmeyer zu den führenden
Cellisten seiner Generation.
Künstlerische Impulse erhielt er von Musikerpersönlichkeiten wie Julius Berger, David Geringas,
Frans Helmerson, Jens Peter Maintz, Ivan Monighetti und Martin Löhr. Als Solist arbeitete er mit
Klangkörpern wie der Ungarischen Nationalphilharmonie, dem Franz Liszt Chamber Orchestra, den
Kieler Philharmonikern, der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach, der Jenaer Philharmonie, dem Orchestre Royal de Chambre de Wallonie und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim zusammen. Kammermusikalisch konzertierte er unter anderem mit den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker; als Mitbegründer des 2Cities Celloquartetts spielte er in Sälen wie der Elbphilharmonie Hamburg, der Berliner Philharmonie und beim Schleswig-Holstein Musik Festival.
Orchestererfahrung sammelte er im European Union Youth Orchestra sowie aushilfsweise als 1. Solocellist der Dresdner Philharmonie.
Er wurde mit dem 2. Preis sowie drei Sonderpreisen bei der Budapest International Cello Competition und dem Musikpreis der Stadt Regensburg ausgezeichnet. Zudem ist er zweifacher Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs (2023, 2026) und wird von der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein sowie der Deutschen Stiftung Musikleben gefördert. Michael Wehrmeyer spielt ein Instrument von Giovanni & Francesco Grancino (Mailand, 1660–1670) – eine großzügige Leihgabe der Mannheimer SINFONIMA-Stiftung.
Er studierte bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Seit 2026 setzt er seine Ausbildung im Studiengang Professional Studies an der Kronberg Academy fort, ermöglicht durch das Werner Bahlsen-Patronat.