Kian Soltani
Kronberg Academy Master Studium bei Frans Helmerson ermöglicht durch das Stephan Hutter-Patronat
Kronberg Academy Professional Studies Studium bei Frans Helmerson ermöglicht durch das Stephan Hutter-Patronat
Cello Meisterkurse, Teilnehmer
Kronberg Festival, Konzert
Chamber Music Connects the World, Junior
Mit Musik-Miteinander, Dozent
Verabredung mit Slava
Chamber Music Connects the World
Von der Times als "bemerkenswerter Cellist" gefeiert und von Gramophone als "schiere Perfektion" beschrieben, zeichnet sich Kian Soltanis Spiel durch Ausdruckstiefe, Individualität und technische Meisterschaft aus, gepaart mit einer charismatischen Bühnenpräsenz und der Fähigkeit, eine unmittelbare emotionale Verbindung zu seinem Publikum herzustellen. Heute wird er von den weltweit führenden Orchestern, Dirigenten und Konzertveranstaltern eingeladen, was ihn vom aufstrebenden Star zu einem der meistgelobten Cellisten unserer Zeit gemacht hat.
Zu seinen jüngsten Orchester-Highlights zählen das Tonhalle-Orchester Zürich, das WDR Sinfonieorchester, das Orchestre Philharmonique de Radio France, die Accademia Nazionale di Santa Cecilia und das Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya. Im Juli 2021 war Soltani Artist-in-Residence beim Schleswig-Holstein Musik Festival, wo er unter anderem einen persischen Abend mit dem Shiraz Ensemble kuratierte. Im Herbst 2018 begann Soltani eine mehrjährige Residenz bei den Jungen Wilden im Konzerthaus Dortmund. Als Rezitalist trat Soltani kürzlich in der Carnegie Hall, bei den Salzburger und Luzerner Festspielen, in der Wigmore Hall und im Boulez Saal auf, wo er eingeladen wurde, einen Abend mit Cellomusik zu kuratieren.
2017 unterzeichnete Soltani einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon. Seine erste CD "Home" mit Werken für Cello und Klavier von Schubert, Schumann und Reza Vali wurde 2018 mit internationalem Beifall aufgenommen, Gramophone bezeichnete die Aufnahme als "erhaben". Seitdem hat Soltani u. a. die Klaviertrios von Dvorak und Tschaikowsky mit Lahav Shani und Renaud Capucon aufgenommen, die 2018 beim Osterfestival in Aix live mitgeschnitten und von Warner Classics veröffentlicht wurden, sowie Dvořáks Cellokonzert mit der Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim im August 2020.
Für sein im Oktober 2021 veröffentlichtes Album "Cello Unlimited" wurde er kürzlich mit dem Innovative Listening Experience Award bei den begehrten Opus Klassic Awards 2022 ausgezeichnet, Deutschlands renommiertestem Klassikpreis, der herausragende Künstler und Aufnahmen ehrt. Er hat das ganze Jahr 2020 hindurch mit der Deutschen Grammophon an dieser neuesten Scheibe gearbeitet, die eine Feier des Cellos und der Filmmusik ist. Alles, was Sie auf diesem Album hören werden, ist nur und ausschließlich mit meinem Cello gemacht und nur von mir gespielt worden", so Soltani. Die Möglichkeiten dieses Instruments sind unbegrenzt und unendlich, und dieses Album ist eine Feier des Instruments und auch der epischen Filmmusik".
Weltweite Aufmerksamkeit erregte Soltani im April 2013 als Gewinner des Internationalen Paulo Cello Wettbewerbs in Helsinki. Im Februar 2017 gewann Soltani den renommierten Leonard Bernstein Award in Deutschland und im Dezember 2017 wurde er mit dem renommierten Credit Suisse Young Artist Award ausgezeichnet.
Soltani wurde 1992 in Bregenz, Österreich, als Sohn einer persischen Musikerfamilie geboren. Er begann im Alter von vier Jahren mit dem Cellospiel und war erst zwölf Jahre alt, als er in die Klasse von Ivan Monighetti an der Musikakademie Basel aufgenommen wurde. 2014 wurde er als Stipendiat der Anne-Sophie-Mutter-Stiftung ausgewählt. Eine weitere wichtige musikalische Ausbildung erhielt er an der International Music Academy in Liechtenstein.
Kian Soltani spielt das Antonio Stradivari Cello "The London, ex Boccherini", das ihm freundlicherweise von einem großzügigen Sponsor über die Beares International Violin Society zur Verfügung gestellt wurde.
Beim Kronberg Academy Festival wurde er 2013 mit dem Leyda Ungerer Musikpreis ausgezeichnet. Von 2014 bis 2017 studierte er an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson. Das Studium wurde ermöglicht durch das Stephan Hutter-Patronat.
ITALIEN
Mitwirkende
- Christel Lee Violine
- Marc Bouchkov Violine
- Alexander Sitkovetsky Violine
- Geneva Lewis Violine
- Sara Ferrández Viola
- Jonathan Roozeman Cello
- Petrit Çeku Gitarre
- Kian Soltani Cello
- Sào Soulez Larivière Viola
- Matthew Lipman Viola
Programm
Luciano Berio (1925–2003)
• Duos (Duetti) für 2 Violinen – ca. 6'
Christel Lee, Violine
Marc Bouchkov, Violine
Hugo Wolf (1860–1903)
• Italienische Serenade für Streichquartett, G-Dur – ca. 8'
Alexander Sitkovetsky, Violine
Geneva Lewis, Violine
Sara Ferrandez, Viola
Jonathan Roozeman, Cello
Luigi Boccherini (1743–1805)
• Gitarrenquintett Nr. 4 D-Dur („Fandango“), G. 448 – ca. 20'
I. Pastorale
II. Allegro maestoso
III. Grave assai
IV. Fandango
Petrit Ceku, Gitarre
Alexander Sitkovetsky, Violine
Christel Lee, Violine
Sara Ferrandez, Viola
Kian Soltani, Cello
PAUSE
Pjotr I. Tschaikowski (1840–1893)
• Streichsextett d-Moll op. 70 „Souvenir de Florence“ – ca. 40'
I. Allegro con spirito
II. Adagio cantabile e con moto
III. Allegretto moderato
IV. Allegro vivace
Marc Bouchkov, Violine
Geneva Lewis, Violine
Sao Soulez-Larivière, Viola
Matthew Lipman, Viola
Kian Soltani, Cello
Benedict Kloeckner, Cello
Änderungen vorbehalten