Chloe Chua
Die 2007 geborene, aus Singapur stammende Geigerin begann im Alter von vier Jahren mit dem Violinspiel und bekam 2018 internationale Aufmerksamkeit als Gewinnerin der Yehudi Menuhin International Competition for Young Violinists.
Trotz ihres jungen Alters tritt Chloe Chua bereits mit renommierten Orchestern vor einem weltweiten Publikum auf. Zu den Höhepunkten der Saisons 2025/26 und 2026/27 zählen Debüts mit dem Konzerthausorchester Berlin, dem NHK Symphony Orchestra im Rahmen einer Japan-Regionaltournee, gemeinsam mit Hana Chang beim Daejeon Festival, ein Neujahrskonzert mit dem Shanghai Symphony Orchestra sowie Auftritte mit der Borusan Istanbul Philharmonic, der Auckland Philharmonia und ein Recital in der Wigmore Hall. 2025 tourte sie mit dem Singapore Symphony Orchestra (SSO) unter Hans Graf durch Australien, im Herbst 2026 unter Hannu Lintu nach China.
Das SSO ernannte Chloe Chua für die Spielzeiten 2022/23 und 2023/24 zur bis dahin jüngsten Artist-in-Residence des Orchesters. Sie spielte auf 18 ausverkauften Konzerten und nahm vier Alben auf, von denen drei beim mehrfach ausgezeichneten Label Pentatone erschienen sind: „The Four Seasons & Locatelli's Harmonic Labyrinth", „Butterfly Lovers & Paganini" (2024) sowie eine Gesamteinspielung der Mozart-Violinkonzerte gemeinsam mit SSO-Chefdirigent Hans Graf (2025).
Chloe Chua wurde mit dem 1. Preis des 24. Andrea Postacchini-Violinwettbewerbs sowie mit dem 3. Preis der Zhuhai International Mozart Competition 2017 ausgezeichnet, außerdem erhielt sie Preise bei der Thailand International Strings Competition (Großer Preis der Junioren) und den 1. Preis der Singapore National Piano & Violin Competition (Junior).
Sie studierte bei Kolja Blacher an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, zuvor bei Yin Ke an der NAFA in Singapur. Seit Oktober 2026 studiert sie bei Mihaela Martin im Rahmen der Professional Studies an der Kronberg Academy, ermöglicht durch das Barbara Dettmer, Dr. Dorothee und Christian Storch-Patronat.
Chloe Chua spielt eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini (Mailand 1753), eine großzügige Leihgabe der Rin Collection.