Benedict Kloeckner

Violoncello

2009–2012
Kronberg Academy Master Studium bei Frans Helmerson ermöglicht durch das Angela Winkler-Patronat
2012–2016
Kronberg Academy Professional Studies Studium bei Frans Helmerson ermöglicht durch das Angela Winkler-Patronat
2010
Chamber Music Connects the World, Junior
2010
Grand Prix Emanuel Feuermann, Preis der Jugendjury
2011, 2013, 2015
Kronberg Festival, Konzert
2016
Cello Meisterkurse, Konzert
2019
Mit Musik – Miteinander, Dozent
2023
Chamber Music Connects the World

Remarkable, really remarkable, perfect playing! Absolute control of technique, intonation and color” - Daniel Barenboim
 

Benedict Kloeckner, geboren 1989, zählt zu den am meisten bewunderten Begabungen der neuen Solistengeneration. Er konzertiert weltweit als Solist mit erstklassigen Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra London, der Deutschen Radiophilharmonie, dem MDR Radio Sinfonieorchester, dem NDR Radio Sinfonieorchester, der Deutschen Staatsphilharmonie, dem russischen und polnischen Staatsorchester, dem Slowakischen Rundfunkorchester, der Kremerata Baltica, der Camerata Oslo, den Kammerorchestern von Prag, Berlin und Amsterdam sowie dem Arcos Chamber Orchestra New York unter renommierten Dirigenten wie Simon Rattle, Howard Griffiths, Ingo Metzmacher, Michael Sanderling, Jan Söderblum, Clemens Schuldt und Heinrich Schiff. Er gastiert in Konzerthallen wie der Berliner Philharmonie, der Carnegie Hall New York, dem Kennedy Center Washington, der Symphony Hall Chicago, dem Arts Center Seoul, dem Musikverein Wien, dem Gewandhaus Leipzig, der Tonhalle Zürich, dem Gasteig in München, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Rudolfinum Prag, dem Athenäum Bukarest sowie der Barbican Hall, der Cadogan Hall und der Wigmore Hall in London.

Er spielt Kammermusik mit Emanuel Ax, Yuri Bashmet, Danae Dörken, Christoph Eschenbach, Anna Fedorova, José Gallardo, Gidon Kremer, Anne Sophie Mutter und Sir András Schiff und ist gern gesehener Gast bei Festivals in aller Welt. Er ist Gewinner zahlreicher internationaler Wettbewerbe u.a. des Internationalen Rundfunkwettbewerb der European Broadcasting Union (EBU) in Bratislava, des Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin, des Internationalen Solisten Wettbewerb der Animato Stiftung Zürich, des Nicolas Firmenich Preises des Verbier Festival und des Manhattan International Music Competition New York (2016). Darüber hinaus wurde er 2008 mit dem Europäischen Kulturförderpreis der Stiftung „Pro Europa“ wie auch 2006 mit dem Kulturförderpreis des Landes Rheinland Pfalz ausgezeichnet. Er ist langjähriger Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Oscar und Vera Ritter Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben.

Benedict Kloeckner arbeitet regelmäßig mit zeitgenössischen Komponisten zusammen, wie u. a. mit Eric Tanguy und Wolfgang Rihm, dessen Cellokonzert „Versuchung“ er in München aufführte, wie auch mit Howard Blake, der ihm eine Cellosonate schrieb, die sie gemeinsam bei Genuin auf CD in Kooperation mit dem SWR einspielt haben, und vielen anderen.

Seine bislang erschienen CD-Einspielungen wurden von der internationalen Presse hoch gelobt, für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert und entstanden in der Zusammenarbeit mit Künstlern wie Gidon Kremer, den Dirigenten Heinrich Schiff und Michael Sanderling, den Pianisten Anna Fedorova und José Gallardo, sowie dem Komponisten und Pianisten Howard Blake. Zuletzt erschien 2023 seine Aufnahme der Brahms Sonaten mit Yu Kosuge bei Sony. 

Seit 2014 ist Benedict Kloeckner der künstlerische Leiter des von ihm gegründeten „Internationalen Musikfestival Koblenz“ mit hochkarätigen Konzerten und weltweit gefragten Künstlern wie Vilde Frang, Tianwa Yang, Boris Giltburg und dem Münchner und Georgischen Kammerorchester.

Seine künstlerische Ausbildung genoss Benedict Kloeckner als Schüler von Prof. M. Ostertag. Wichtige Impulse und wertvolle Unterstützung für seine künstlerische Weiterentwickung erhielt Benedict Kloeckner dankenswerterweise von Gidon Kremer, Steven Isserlis, Michael Sanderling und Sir András Schiff.

Als Gewinner des 17. Instrumentenwettbewerbs der Stiftung Musikleben wurde ihm das „Ex Maurice Gendron“ Cello von Francesco Ruggeri (1680) zugesprochen. 

Benedict Kloeckner studierte 2009-2016 an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson und Gary Hoffman, ermöglicht durch das Angela Winkler- Patronat


Stand: Januar 2024
Großer Saal, Casals Forum
2026/2027 Chamber Music Festival - K4

FRANKREICH

Abdelmoula, Duval, Jégou-Sageman, Johanns, Kloeckner, Lipman, Mohamed, Navon, Schwabe, Soulez-Larivière, Verherve, Winker

Mitwirkende

  • Francoise Verherve Harfe
  • Stephanie Winker Flöte
  • Thorsten Johanns Klarinette
  • Sarah Jégou-Sageman Violine
  • Cosima Soulez Larivière Violine
  • Gabriel Schwabe Cello
  • Matthew Lipman Viola
  • Jean-Sélim Abdelmoula Piano
  • Itai Navon Piano
  • Irène Duval Violine
  • Sindy Mohamed Viola
  • Benedict Kloeckner Cello

Programm

Maurice Ravel (1875–1937)
• Introduction et Allegro für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett (1905) – ca. 11' 

Francoise Verherve, Harfe 
Stephanie Winker, Flöte 
Thorsten Johanns, Klarinette 
Sarah Jégou-Jageman, Violine 
Cosima Soulez-Larivière, Violine 
Matthew Lipman, Viola 
Gabriel Schwabe, Cello

Claude Debussy (1862–1918)
• Sonate für Flöte, Viola und Harfe – ca. 16' 
I. Pastorale: Lento, dolce rubato 
II. Interlude: Tempo di minuetto 
III. Finale: Allegro moderato ma risoluto

Stephanie Winker, Flöte 
Matthew Lipman, Viola 
Francoise Verherve, Harfe

Darius Milhaud (1892–1974)
• Scaramouche op. 165b (Fassung für Klarinette und Klavier) – ca. 10' 
I. Vif 
II. Modéré 
III. Brazileira (Mouvement de Samba)

Thorsten Johanns, Klarinette 
Jean-Selim Abdelmoula, Klavier

PAUSE

Erik Satie (1866–1925)
• Gnossienne Nr. 1 für Klavier solo – ca. 3' 

Itai Navon, Klavier

Camille Saint-Saëns (1835–1921)
• Klavierquartett B-Dur op. 41 – ca. 31' 
I. Allegretto 
II. Andante maestoso ma con moto 
III. Poco allegro più tosto moderato 
IV. Allegro

Irène Duval, Violine 
Sindy Mohamed, Viola 
Benedict Kloeckner, Cello 
Itai Navon, Klavier

 

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