Geneva Lewis

Violine

2021
Geigen Meisterkurse, Teilnehmerin
2022
Chamber Music Connects the World, Teilnehmerin
2022–2024
Kronberg Academy Professional Studies bei Mihaela Martin, ermöglicht durch das Strauss Family-Patronat

Die 1998 in Neuseeland geborene Geigerin Geneva Lewis hat sich den Ruf einer Künstlerin erworben, deren Darbietungen aus dem Herzen kommen und zu Herzen gehen. Sie wird für die "bemerkenswerte Beherrschung ihres Instruments" (CVNC) gelobt und als "eine, die man im Auge behalten sollte" (Musical America) bezeichnet. Geneva Lewis wurde 2022 mit dem Borletti-Buitoni Trust Award, 2021 mit dem Avery Fisher Career Grant und 2020 mit dem Grand Prize des Concert Artists Guild Competition ausgezeichnet. Zu den weiteren Auszeichnungen gehören der Prinz von Hessen-Preis der Kronberg Academy, die Ernennung zum Performance Today Young Artist in Residence und Musical America's New Artist of the Month. Kürzlich wurde Geneva zu einer der BBC-Radio 3's New Generation Artists ernannt.

Seit ihrem Solodebüt im Alter von 11 Jahren mit den Pasadena POPS ist Geneva Lewis mit Orchestern wie dem Orpheus Chamber Orchestra, Pasadena Symphony, Sarasota Orchestra, Pensacola Symphony und Duluth Superior Symphony Orchestra aufgetreten und hat mit Dirigenten wie Nicholas McGegan, Edwin Outwater, Michael Feinstein, Sameer Patel, Peter Rubardt und Dirk Meyer zusammengearbeitet. In der Saison 2022-23 stehen Auftritte mit der Auckland Philharmonia, North Carolina Symphony, Augusta Symphony, Kansas City Symphony, Austin Symphony und Arkansas Symphony auf dem Programm. Zu den jüngsten und kommenden Höhepunkten ihrer Konzerttätigkeit gehören Auftritte in der Wigmore Hall, dem Tippet Rise, der Philadelphia Chamber Music Society, der Washington Performing Arts, der Merkin Hall und den Dame Myra Hess Memorial Concerts.

Geneva hat große Freude daran, mit prominenten Musikern wie Jonathan Biss, Glenn Dicterow, Miriam Fried, Kim Kashkashian, Gidon Kremer, Marcy Rosen, Sir András Schiff und Mitsuko Uchida zusammenarbeiten zu dürfen. Sie ist Gründungsmitglied des Callisto Trios, das Artist-in-Residence bei der Da Camera Society in Los Angeles ist. Callisto erhielt die Bronzemedaille beim Fischoff-Wettbewerb als jüngstes Ensemble, das jemals in der Endrunde der Senior Division antrat. Kürzlich wurden sie in die Reihe Masters on Tour der International Holland Music Sessions eingeladen und traten im berühmten Het Concertgebouw Amsterdam auf.

Als Verfechterin gesellschaftlichen Engagements und von Musikvermittlung wurde Geneva für das Ensemble Fellowship des New England Conservatory's Community Performances and Partnerships Program ausgewählt, in dem ihr Streichquartett interaktive Bildungsprogramme für das Publikum in ganz Boston entwickelte. Ihr Quartett wurde auch für die Virginia Arts Festival Residency ausgewählt, in deren Rahmen es in Grund-, Mittel- und Oberschulen auftrat und Meisterklassen gab.

Geneva erhielt ihr Künstlerdiplom und ihren Bachelor of Music als Empfängerin des Charlotte F. Rabb Presidential Scholarship am New England Conservatory, wo sie bei Miriam Fried studierte. Zuvor studierte sie bei Aimée Kreston an der Colburn School of Performing Arts. In den vergangenen Sommern besuchte sie das Marlboro Music Festival, das Ravinia Steans Institute, den Chamber Workshop des Perlman Music Program, die International Holland Music Sessions, die Taos School of Music und das Heifetz International Music Institute.

Geneva Lewis spielt derzeit auf einer Geige von Zosimo Bergonzi aus Cremona, um 1770, die ihr von Guarneri Hall NFP und Darnton & Hersh Fine Violins, Chicago, zur Verfügung gestellt wurde.

2022-2024 studierte sie an der Kronberg Academy bei Mihaela Martin. Das Studium wurde ermöglicht durch das Strauss Family-Patronat. 


Stand: Februar 2024
Großer Saal, Casals Forum
2026/2027 Chamber Music Festival - K1

UNGARN

Bouchkov, Consonni, Ferrández, Hamos, Johanns, Lee, Lewis, Momen, Moreau, Roozeman

Mitwirkende

  • Marc Bouchkov Violine
  • Jonathan Roozeman Cello
  • Martina Consonni Piano
  • Thorsten Johanns Klarinette
  • Geneva Lewis Violine
  • Mishka Rushdie Momen Piano
  • Julia Hamos Piano
  • Christel Lee Violine
  • Jérémie Moreau Piano
  • Sara Ferrández Viola

Programm

Joseph Haydn (1732–1809)
• Klaviertrio G-Dur Hob. XV:25 („Zigeunertrio“) – ca. 12' 
I. Andante 
II. Poco adagio, cantabile 
III. Rondo all’Ongarese: Presto

Geneva Lewis, Violine 
Jonathan Roozeman, Cello 
Martina Consonni Klavier

Béla Bartók (1881–1945) 
• Contrasts für Klarinette, Violine und Klavier, Sz. 111 (BB 116) – ca. 18' 
I. Verbunkos 
II. Pihenő 
III. Sebes 

Thorsten Johanns, Klarinette 
Marc Bouchkov, Violine 
Jeremie Moreau, Klavier

Franz Liszt (1811–1886) 
• Ungarische Rhapsodie (für Klavier zu 4 Händen) – ca. 10' 
Julia Hamos, Klavier 
Mishka Momen, Klavier

PAUSE

György Kurtág (*1926) 
• Aus „Játékok“ für Klavier solo – ca 3min 

Julia Hamos, Klavier

Johannes Brahms (1833–1897)
• Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25 – ca. 40' 
I. Allegro 
II. Intermezzo: Allegro ma non troppo – Trio: Animato 
III. Andante con moto 
IV. Rondo alla Zingarese: Presto

Christel Lee, Violine 
Sara Ferrández, Viola
Jonathan Roozeman, Cello
Julia Hamos, Klavier

 

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