Charlotte Spruit

Violine

2025
Kronberg Academy Professional Studies bei Christian Tetzlaff ermöglicht durch das Renate und Peter von Metzler Patronat

„Eine Künstlerin, deren Technik und Musikalität durch eine umfassendere künstlerische Vorstellungskraft ergänzt werden“ (Gramophone Magazine, 2025) – so wird die Geigerin Charlotte Spruit beschrieben, die für ihre leidenschaftlichen und energiegeladenen Auftritte als Solistin wie auch als Kammermusikerin große Anerkennung erfährt.

2022 gewann Charlotte den 1. Preis, den Publikumspreis sowie den Genuin Classics Preis beim Internationalen Johann Sebastian Bach Wettbewerb in Leipzig. 2023 war sie Preisträgerin der Young Classical Artists Trust (YCAT) International Auditions in der Wigmore Hall und wurde 2024 von Classic FM als Rising Star ausgezeichnet. Zuletzt wurde sie 2025 von Gramophone nach Veröffentlichung ihres Debütalbums Le Mercure Galant bei Linn Records, das sie gemeinsam mit Jonathan Manson und Sergio Bucheli einspielte, als One to Watch benannt.

In der Saison 2025/26 gibt Charlotte ihr Rezitaldebüt im renommierten Pierre Boulez Saal in Berlin und kehrt mit ihrem Duopartner Angus Webster ins Concertgebouw Amsterdam zurück. Außerdem wird sie erstmals mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment auftreten und Beethovens Violinkonzert interpretieren.

Als leidenschaftliche Kammermusikerin musizierte Charlotte bereits mit Künstlern wie Gidon Kremer, Rachel Podger, Tabea Zimmermann, Lawrence Power, Alina Ibragimova und Jean-Guihen Queyras. Sie ist regelmäßig bei europäischen Kammermusikfestivals zu erleben, darunter beim Chamber Music Connects the World Festival der Kronberg Academy, beim Heidelberger Frühling sowie beim West Wycombe Chamber Music Festival, wo sie regelmäßig mit Künstlern wie Nicolas Altstaedt, Vilde Frang und Lawrence Power auftritt.

In der Saison 2024/25 spielte Charlotte Rezitale im Concertgebouw Amsterdam und in der Wigmore Hall und trat mit Beethovens Tripelkonzert gemeinsam mit Jean-Guihen Queyras, Kristian Bezuidenhout und dem Orchestra of the 18th Century beim Cello Biennale auf. Weitere Solokonzerte führten sie zum Residentie Orkest, zum Niederländischen Radio Philharmonieorchester, zu Les Ambassadeurs ~ La Grande Écurie, zum Pauliner Barockensemble sowie zu Ensemble Esperanza.

Darüber hinaus widmet sich Charlotte innovativen Konzertformaten, die verschiedene Kunstformen miteinander verbinden. So entstand in Zusammenarbeit mit dem Künstler Jérémie Queyras ein Projekt, das Malerei und Musik vereint und 2022 den 1. Preis beim Goodmesh Concours gewann.

Ihre ersten Geigenstunden erhielt Charlotte bei Coosje Wijzenbeek, anschließend studierte sie an der Guildhall School of Music bei David Takeno sowie an der Royal Academy of Music bei Ying Xue. Ihren Masterabschluss absolvierte sie ebenfalls an der Royal Academy of Music bei Rachel Podger und Pavlo Beznosiuk, gefördert durch ein Bicentenary Scholarship und ein ABRSM Scholarship. Bei ihrem Abschluss wurde sie mit dem HRH Duchess of Gloucester Prize ausgezeichnet.

Derzeit studiert Charlotte bei Christian Tetzlaff an der Kronberg Academy. Ihr Studium wird ermöglicht durch das Renate und Peter von Metzler Patronat.

 


Stand: November 2025