Zum Nachhören: „Frau Macht Musik“ Kronberg Academy Festival 2021 - hr2-klassik und Deutschlandfunk berichten am 30. Januar, 06. Februar und 13. Februar vom Kronberg Academy Festival.

Im Herbst 2021 fand das fünfte Kronberg Academy Festival statt. hr2-klassik und der Deutschlandfunk waren vor Ort und werden ausgewählte Mitschnitte jeweils am 30. Januar, 06. und 13. Februar 2022 senden. Auf hr2-klassik werden das Eröffnungs- sowie Abschlusskonzert jeweils um 20 Uhr in der Reihe „Konzertsaal“ zur hören sein. Die Journalistin Julia Kaiser gestaltet in Ihrer Sendung „Konzertdokument der Woche“ im Deutschlandfunk am 13. Februar ein lebendiges Feature mit Interviews der Musikerinnen die machtvolle Musik komponieren wie die Russin Sofia Gubaidulinas und Raminta Serksnytë aus Litauen.

Das Kronberg Academy Festival „Frau Macht Musik“ rückte fünf Tage lang Frauen musikalisch in den Fokus. Musik als weibliche Selbstermächtigung und die Frage nach einer „anderen“ Musikgeschichte standen im Zentrum des Festivals. Das Eröffnungskonzert vom 29. September 2021 aus der Stadthalle Kronberg mit einem Werk der russischen Musikerin und Schriftstellerin Lera Auerbach kann am 30. Januar 2022 um 20 Uhr bei hr2-klassik nachgehört werden:


Lera Auerbach (*1973):
"Serenade for a Melancholic Sea" für Violine, Violoncello, Klavier und Streicher
Mozart: Violinkonzert C-Dur KV
Anh. 294a "Adelaide-Konzert"
Vivaldi: "Frühling" und "Sommer"
aus Die vier Jahreszeiten

 

Ebenfalls bei hr2-klassik eine Woche später, am 06. Februar 2022 um 20 Uhr erklingt das Abschlusskonzert des Festivals vom 3. Oktober 2021 aus der Stadthalle Kronberg. So auch die vom Sonnenkönig, Ludwig XIV., geförderte Elisabeth Jacquet de La Guerre, die Amerikanerin Ruth Crawford Seeger, mit ihrer neuen Klangsprache der 1920er Jahre, sowie die Brasilianerin Chiquinha Gonzaga, die im 19. Jahrhundert lebte und sich stark von der Folklore ihrer Heimat beeinflussen ließ. 


Elisabeth Jacquet de La Guerre (1665-1729): Sonate für Violine und B.c.
Ilya Gringolts, Violine
Vashti Hunter, Violoncello
Kirill Gerstein, Cembalo

Ruth Crawford Seeger (1901-1953): Sonate für Violine und Klavier
Ilya Gringolts, Violine
Kirill Gerstein, Klavier

Ludwig van Beethoven: Cellosonate D-Dur op. 102 Nr. 2
Vashti Hunter, Violoncello
Kirill Gerstein, Klavier

Chiquinha Gonzaga (1847-1935): "Atraente" (Polca)
Vítzslava Kaprálová (1915-1940): "April Preludes" op. 13
Kirill Gerstein, Klavier

Beethoven: Klaviertrio Es-Dur op. 70 Nr. 2
Ilya Gringolts, Violine
Vashti Hunter, Violoncello
Kirill Gerstein, Klavier


Deutschlandfunk sendet am 13. Februar 2022 um 21.05 Uhr ein lebendiges Feature mit musikalischen Mitschnitten und Interviews u.a. mit der litauischen Komponistin Raminta Serksnytë, deren Werk „This too shall pass“ in Kronberg uraufgeführt wurde, die Komposition „Seven Words“ von Sofia Gubaidulinas, sowie „weiteren Musikerinnen, die die Kompositionssprache ihrer Zeit veränderten und Stipendiatinnen der Kronberg Academy, die sie heute neu lesen“, wie es Julia Kaiser formuliert. Des Weiteren werden Aufnahmen vom 30. September 2021 aus der Stadthalle Kronberg und vom 01. Oktober 2021 aus der Burg Kronberg zu hören sein.


Raminta Serksnytë
This too shall pass (UA)

Sofia Gubaidulia
Seven words

Gidon Kremer, Violine,  
Ivan Karizna, Violoncello
Erica Piccotti, Violoncello
Andrei Pushkarev, Vibrafon
Roman Yusipey, Bajan
Kremerata Baltica
Leitung: Teresa Riveiro Böhm 

Grazyna Bacewicz
Caprice, Nr. 1
Karoline Errera, Viola

Rebecca Clarke
„Morpheus“  
Karoline Errera, Viola
Julius Asal, Klavier

Cécile Chaminade
„Sérénade espagnole“, op. 150
Lara Boschkor, Violine
Julius Asal, Klavier