Spielstätten


Stadthalle Kronberg
Heinrich-Winter-Straße 1
(Berliner Platz)
61476 Kronberg

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Stadthalle Kronberg

Mitten im Zentrum des pittoresken Fachwerkstädtchens Kronberg gelegen ist die Stadthalle auch die Schalt- und Informationszentrale während der Veranstaltungen der Kronberg Academy.
Der historische Teil mit Festsaal wurde 1907 erbaut. Ursprünglich war das Gebäude der Speisesaal der Lungenheilanstalt in Falkenstein und wurde von der Stadt Kronberg auf Abbruch erworben. 1991/92 fand eine grundlegende Sanierung sowie die Erweiterung um das Foyer und den halbkreisförmigen Anbau statt.


Receptur
Friedrich-Ebert-Straße 6
61476 Kronberg

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Receptur

Die Receptur, auf den Kellergewölben der mittelalterlichen Westerburg errichtet, stammt aus der Kurmainzer Zeit. Ihr Innenhof öffnet sich hinter einem Torbogen aus dem 16. Jahrhundert. Der Name leitet sich von der Funktion des Gebäudes ab - so wurde es als eine Mischung aus Verwaltungsgebäude und Finanzamt genutzt. 1976 wurde die Receptur von der Stadt Kronberg erworben und als Kulturzentrum eröffnet. Im Inneren der Receptur befindet sich seit 2002 auch die Verwaltung der Kronberg Academy.


Streitkirche
Tanzhausstraße 1a
61476 Kronberg

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Streitkirche

In direkter Nachbarschaft zur protestantischen Johanniskirche wurde die Streitkirche 1737–1739 als barocke katholische „Gegenkirche“ errichtet als die Stadt seit 1704 zum Kurfürstentum Mainz gehörte. Die Streitkirche ist Sinnbild für die vom Kurstaat verordnete Rekatholisierung, obwohl es vertragliche Bestimmungen gab, dass die Bevölkerung auch bei katholischer Landesherrschaft den protestantischen Glauben beibehalten durfte. Das Gebäude wurde niemals geweiht und nach Abbruch des Dachturmes begann die Nutzung für profane Zwecke. Im zweiten Stock studieren die jungen Musiker der Kronberg Academy und im 1. Stock befinden sich die historischen Ausstellungs-Räume, in denen das Publikum hautnah bei öffentlichen Proben und Workshops dabei sein kann.


Evangelische Kirche St. Johann
(Johanniskirche)

Friedrich-Ebert-Straße 18
61476 Kronberg

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Evangelische Johanniskirche

Die spätgotische Saalkirche wurde etwa von 1440 bis 1450 unter Einbeziehung des Chores der Vorgängerkirche (1355) erbaut, die ansonsten bei dem Stadtbrand von 1437 zerstört wurde. Im Innern befinden sich zahlreiche Epitaphien und eine hölzerne Tonnendecke aus dem Jahr 1617. Wertvollstes Inventarstück ist der Marienaltar an der rechten Chorwand. 1898 fand eine Sanierung mit Freilegung und Ergänzung der Wandmalereien statt, veranlasst von Victoria Kaiserin Friedrich (Witwe von Friedrich III.). Im August 1901 wurde in der Kirche eine Trauerfeier für die Kaiserin abgehalten. Eine erneute grundlegende Renovierung erfolgte 1965-67. Seit 1993 ist die Kirche als Konzertort bei den Künstlern der Kronberg Academy besonders beliebt.


Katholische Kirche St. Peter und Paul
Katharinenstraße 5

61476 Kronberg

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Katholische Kirche St. Peter und Paul

Der beeindruckenden Schlichtheit der Kirche kann man sich nicht entziehen. Sie wurde 1876/77 als katholische Pfarrkirche im neugotischen Stil nach einem Entwurf des bekannten Frankfurter Architekten Max Meckel gebaut. Wertvollstes Inventarstück ist der spätgotische Marienaltar aus dem Jahr 1500. Es erfolgten der Anbau der neuen Sakristei und Taufkapelle (1959), umfangreiche Renovierungen und Umgestaltungen (1962), die Anschaffung eines neuen Altars und Chors (1991) sowie die Restaurierung des Kirchenschiffs und des Kreuzwegs (2001). Während der Festivals der Kronberg Academy ist die Kirche ein Ort für besonders intime Musikerlebnisse, vor allem in Solo-Rezitalen und Duo-Konzerten.


Zehntscheune
Tanzhausstraße 15A

61476 Kronberg

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Zehntscheune

Die Kronberger Zehntscheune, eine der ältesten Zehntscheunen in Hessen,  wurde im 16. Jahrhundert von den Herren von Kronberg als Sammelstelle für die Naturalabgaben der Bürgerschaft erbaut („der Zehnte“). 1792 wurde sie beim Stadtbrand stark beschädigt und anschließend wieder aufgebaut. Besonders wertvoll ist die innere Fachwerkkonstruktion. 1848 wurde die Zehntscheune von der Stadt erworben und im 19. und 20. Jahrhundert zeitweise als Feuerwehrgerätehaus genutzt. Die anliegende Kilbsche Scheune kaufte die Stadt nach 1945. Beide Gebäude wurden 1992 grundlegend saniert und sind seitdem Café-Bistro und bieten Raum für kulturelle Veranstaltungen, unter anderem für öffentliche Proben und Meisterkurse der Kronberg Academy.


Burg Kronberg
Schloßstraße 10
61476 Kronberg

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Burg Kronberg

Die Burg in Kronberg im Taunus liegt auf einem Felssporn am Südhang des Taunus. Die nur noch als Ruine erhaltene Oberburg, deren ältester Teil der sogenannte Fünfeckturm ist,  bietet mit der Besteigung des knapp 44 Meter hohen Freiturms einen weiten Blick über das Umland, an klaren Tagen sogar bis zum Spessart und zum Odenwald. Errichtet wurde die Oberburg vermutlich im 12. Jahrhundert als Reichsburg. Sie diente der Stärkung der königlichen Macht sowie der Kontrolle der Straße nach Köln. Der renovierte Wappensaal wurde 2016 wiedereröffnet. Im Prinzengarten der Burg Kronberg gibt es den wohl schönsten Ausblick des gesamten Ortes – umgeben von einem verwunschenen Garten blickt man über die Dächer der Kronberger Altstadt zur Skyline der Metropole Frankfurt.


Alte Oper Frankfurt
Opernplatz 1

60313 Frankfurt

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Alte Oper Frankfurt

Im Herzen Frankfurts gelegen, ist die Alte Oper ein Anziehungspunkt für Kulturinteressierte. Den Eingang ziert der Schriftzug „Dem Wahren, Schoenen, Guten“. Das ehemalige Opernhaus, im Stil der Neorenaissance erbaut, wurde 1880 eingeweiht. Während des zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude bei einem Bombenangriff stark zerstört und sollte in den 60er Jahren, nach dem Willen des Magistrats, einem modernen Verwaltungsgebäude weichen.   Eine Bürgerinitiative engagierte sich für Erhaltung und Sanierung der Ruine. Von 1976 wurde das Gebäude wieder aufgebaut. Heute befindet sich hinter der historischen Fassade ein lebendiges Konzerthaus.


Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal
Bertramstraße 8
60320 Frankfurt

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Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal

Das im Frankfurter Stadtteil Dornbusch gelegene Gebäude des Hessischen Rundfunks bezog der Sender 1951, nachdem sich der Parlamentarische Rat 1949 gegen Frankfurt und für Bonn als Bundeshauptstadt entschieden hatte: Eigentlich waren die neu gebauten Räumlichkeiten als Sitz des Deutschen Bundestags geplant gewesen. Im sogenannten „Rundbau“, der seine Form in Anlehnung an die gleichfalls runde Frankfurter Paulskirche erhalten hatte und ursprünglich als Plenarsaal des Deutschen Bundestages genutzt werden sollte, waren bis 1999 alle Hörfunkstudios untergebracht. Die denkmalgeschützte „Goldhalle“, die der Vorraum zum Plenarsaal des Bundestags hätte werden sollen, dient heute als Ausstellungsraum und als Teil des Foyers des später seitlich angebauten hr-Sendesaals. Der Sendesaal des Hessischen Rundfunks ist ein Konzertsaal mit bis zu 850 Sitzplätzen, zugleich das reguläre Probenstudio des hr-Sinfonieorchesters und Hörfunk-Sendestudio.