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Julius Asal
*1997 in Deutschland

Sir András Schiff Performance Programme for Young Pianists
Studium bei Sir András Schiff
ermöglicht durch das Reinhuber/Rühland-Patronat

Julius Asal

Klavier

Der deutsche Pianist Julius Friedrich Asal hat sich in den vergangenen Jahren durch diverse solistische wie kammermusikalische Konzertengagements als einer der herausragenden Interpreten seiner Generation etabliert.

Er ist regelmäßiger Gast internationaler Festivals (Oxford Piano Festival, Rheingau Musik Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Sommets Musicaux de Gstaad u.a.) und trat in prestigeträchtigen Konzertsälen auf; darunter die Wigmore Hall London, die Alte Oper Frankfurt, die Laeiszhalle Hamburg, die Merkin Hall New York, das Auditorio Manuel de Falla Granada und der Wiener Musikverein.

Solistische Erfahrungen sammelte er u.a. mit Klangkörpern wie der Deutschen Radio Philharmonie, dem St. Andrew Symphony Orchestra Edinburgh und dem Brandenburgischen Staatsorchester. Konzertmitschnitte wurden von diversen Rundfunkanstalten übertragen (RBB, DLF, HR, MDR, SWR, BR, ORF, u.a.).

Im April 2022 erschien Asals Debüt-Album mit Werken von Sergei Prokofiev bei IBS Classical/NAXOS, das von der internationalen Presse hoch gelobt, vom Melómano Magazine mit „GOLD“ ausgezeichnet und kurzerhand von rbbKultur wie auch Klassik-heute zum „Album der Woche“ gewählt wurde. Das Stereoplay Magazin platzierte die Einspielung jüngst als „Album des Monats“.

1997 als Sohn einer Musikerfamilie geboren, begann er, kurz nach der Jahrtausendwende, zunächst improvisatorisch mit dem Klavierspiel, indem er Gehörtes autodidaktisch am Instrument nachspielte. 2005 erhielt er erstmals Unterricht von Sibylle Cada und wurde zwei Jahre darauf von Wolfgang Hess (Dr. Hoch's Konservatorium Frankfurt) ausgebildet, bevor er 2013 als Jungstudent in die Klavierklasse von Oliver Kern (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt) wechselte. Seit Frühjahr 2017 lebt Julius Asal in seiner Wahlheimat Berlin, wo er bis 2021 seine künstlerische Ausbildung bei Eldar Nebolsin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ fortsetzte.

In seiner noch jungen Karriere traf Julius Asal auf internationale Größen wie Gidon Kremer, Sir András Schiff, Christoph Eschenbach, Richard Goode, Marios Papadopoulos, Boris Berezovsky und das Fauré Quartett. Künstlerische Impulse erhielt er außerdem von Tabea Zimmermann, Antje Weithaas, Kirill Gerstein, Ferenc Rados, Bernhard Wetz und Eberhard Feltz.

In der Wettbewerbsszene machte er immer wieder auf sich aufmerksam; zuletzt als Preisträger beim Internationalen Klavierwettbewerb Palma d’Oro, dem Internationalen Brahms-Wettbewerb Pörtschach und dem Klavierwettbewerb „Ton und Erklärung“. Im August 2017 stand er als einziger Deutscher im Solo-Finale des Busoni-Wettbewerbs in Bozen. Eine Woche darauf gewann er die Young Concert Artists European Auditions. Ebenso erhielt er erste Preise beim Internationalen Klavierwettbewerb Goldene Taste, dem Mendelssohn-Klavierwettbewerb und dem Lions Musikpreis. Julius Asal ist Träger des Steinway Preises sowie Stipendiat der Oxford Philharmonic Society, des PE-Förderkreises, der Deutschen Stiftung Musikleben, des RC Alte Oper Frankfurt und der Ferruccio Busoni Foundation.

2012 gründete Julius Asal das Arcon Trio und ist zudem seit 2016 fester Duopartner der Geigerin Anne Luisa Kramb. Neben seiner Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker widmet er sich der Gestaltung von Gesprächskonzerten und Lesungen mit musikalischer Rahmenhandlung, was ihn in den letzten Jahren mit internationalen Schauspielern und Autoren zusammengeführt hat. Im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums hielt er einen Vortrag zum Thema "Improvisation - Musikalische Neuorientierung als Lebensphilosophie" und trat mit eigenen Projekten wie "Schumann - Über Innigkeit und Ambivalenz" und "Büchner trifft Ravel - Lenz und der Gaspard de la nuit" in Erscheinung.

2021 wirkte er bei den Geigen Meisterkurse & Konzerten der Kronberg Academy sowie beim Kronberg Academy Festival mit. Seit Oktober 2021 studiert er im „Sir András Schiff Performance Programme for Young Pianists“ an der Kronberg Academy, ermöglicht durch das Reinhuber/Rühland-Patronat.

Stand: Juni 2022