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Nobuko Imai / Photo: Marco Borggreve

Nobuko Imai

Nobuko Imai

Viola

Nobuko Imai gilt als eine der herausragenden Bratscherinnen unserer Zeit. Nach Beendigung ihres Studiums an der Toho Gakuen School of Music in Japan, der Yale University und der Juilliard School in den USA gewann sie den höchsten Preis des Internationalen Musikwettbewerbs in Genf sowie den Internationalen ARD Musikwettbewerb in München.

Ihre internationale Solokarriere führte sie mit den bedeutenden Orchestern weltweit zusammen, darunter die Berliner Philharmoniker, das Royal Concertgebouw Orchestra, die Wiener Symphoniker, das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, das London Symphony Orchestra, das BBC Symphony Orchestra, das Boston Symphony Orchestra und das Chicago Symphony Orchestra. Zu ihren Kammermusikpartnern gehören Martha Argerich, Kyung-Wha Chung, Heinz Holliger, Mischa Maisky, Midori, Murray Perahia, Gidon Kremer, Yo-Yo Ma, Itzhak Perlman, András Schiff, Isaac Stern und Pinchas Zukerman.

Nobuko Imai war Mitglied des renommierten Vermeer Quartet. Heute ist sie Mitglied des von ihr mitgegründeten Michelangelo String Quartet, wo sie mit Mihaela Martin, Daniel Austrich und Frans Helmerson musiziert.

Ihre Diskographie umfasst mehr als 40 Veröffentlichungen auf Labels wie BIS, Chandos, Deutsche Grammophon, EMI, Hyperion und Philips. Weitere Auszeichnungen, die Nobuko Imai erhielt, sind der Avon Arts Award (1993), der Suntory Music Award (1995) und der Mainichi Award of Arts (1996). Tōru Takemitsu komponierte 1989 das Viola-Konzert „A String around Autumn“ für sie.

Nobuko Imai unterrichtete als Professorin an der Hochschule für Musik Detmold und der Tibor Varga academy in Sion. Derzeit unterrichtet sie am Conservatorium Amsterdam, Queen Reina Sofia College of Music in Madrid, Ueno Gakuen University in Tokyo und als Hauptfachlehrende an der Kronberg Academy.

Stand: November 2018