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Suyoen Kim / Photo: Radek Wegrzyn

Suyoen Kim

2010 - 2012 Kronberg Academy Professional Studies
Studium bei Ana Chumachenco
ermöglicht durch das Steigenberger / Rath-Stipendium

 

2010 Chamber Music Connects the World, Junior

2013 Mit Musik – Miteinander, Dozentin

2013 Geigen Meisterkurse, Konzert

2013 Kronberg Academy Festival, Konzert

2014 Mit Musik - Miteinander, Dozentin

2015 Alumni Treffen

Suyoen Kim

Violine

Als "brandneuen Weltstar" feierte die dänische "Jyllandsposten" schon 2003 die 16-jährige Suyoen Kim. BBC Radio 3 empfahl die Aufnahme von Hartmanns "Concerto funèbre", die Suyoen Kim als Solistin mit der Bayerischen Kammer-philharmonie unter Pietari Inkinen zwei Jahre später vorlegte, als die beste aller verfügbaren Einspielungen.

Suyoen Kim wurde 1987 in Münster geboren und erhielt ersten Geigenunterricht mit fünf Jahren bei Houssam Mayas.

Im Alter von neun Jahren wechselte sie als jüngste Jungstudentin Deutschlands zu Prof. Helge Slaatto an die Musikhochschule Münster und setzte dort das Studium bis zum Diplom im Juni 2008 fort. 2010 und 2012 absolvierte sie ein Aufbaustudium bei Prof. Ana Chumachenco an der Hochschule für Musik und Theater München und im Rahmen der Professional Studies an der Kronberg Academy. Das Studium an der Kronberg Academy wurde ihr ermöglicht durch das Steigenberger/Rath-Stipendium. Außerdem ist Suyoen Kim Stipendiatin der GWK, Gesellschaft zur Förderung westfälischer Kulturarbeit. 

Solistisch arbeitete Suyoen Kim mit renommierten Dirigenten wie Kurt Masur, Eliahu Inbal, Myung-Whun Chung, Steven Sloane, Jan Latham-Koenig, Peter Ruzicka oder Walter Weller zusammen.

Meisterkurse absolvierte sie bei Rainer Kussmaul, Ida Haendel und Ana Chumachenco. Auf Einladung Seiji Ozawas besuchte sie 2005, 2006 und 2012 die International Music Academy Switzerland.

Mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Norrlands Operan Orkester und dem Hermitage Theatre Orchestra St. Petersburg, der Copenhagen Philharmonie, der Baden-Badener Philharmonie, den Münchner Symphonikern und der Bayerischen Kammerphilharmonie, dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg sowie den Bochumer Symphonikern, der Neuen Philharmonie Westfalen, den Niederrheinischen Sinfonikern, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und dem Seoul Symphony Orchestra trat Suyoen Kim als Solistin auf. Sie gibt Konzerte in Südamerika, Deutschland, Korea, Japan, Schweden, Dänemark, Frankreich und Italien.

2006 gewann sie den 1. Preis beim Internationalen Violin-Wettbewerb Hannover. 2009 war Suyoen Kim 4. Preisträgerin beim Queen Elisabeth International Violin Competition in Brüssel. Im Jahr 2005 erhielt Suyoen Kim den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. 2003 erspielte sie sich den 1. Preis beim Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart in Augsburg - außerdem bekam sie den Publikumspreis und den Preis für die beste Interpretation Neuer Musik.

2011 erschien eine Aufnahme von Suyoen Kim mit den Bach Solo Sonaten und Partiten für Violine Solo bei der Deutschen Grammophon (Korea). 2009 erschien ebenfalls bei der Deutschen Grammophon eine Aufnahme mit ausgewählten Mozart Sonaten. Im selben Jahr erschien bei Naxos eine CD mit zwei Violinkonzerten von Josef Joachim mit der Weimarer Staatskapelle unter der Leitung von Michael Halasz. 2005 veröffentlichte OehmsClassics eine CD mit der Bayerischen Kammerphilharmonie, auf der Suyoen Kim als Solistin zu hören ist mit Mozarts Konzert in D-Dur (KV 218), der 2. Suite für Violine solo von Karl Amadeus Hartmann und dessen "Concerto funèbre".

Suyoen Kim spielt die Violine „exCroall“ von Antonio Stradivari aus dem Jahre 1684, die die Portigon AG freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Biografien beruhen auf Informationen, die zuletzt von den Künstlern oder ihren Vertretern zur Verfügung gestellt wurden. Stand: Dezember 2016