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Julian Steckel / Photo: Giorgia Bertazzi

Julian Steckel

2008 - 2009 Kronberg Academy Professional Studies
Studium bei Frans Helmerson

 

2000 Cello Meisterkurse, Teilnehmer

2002 Cello Meisterkurse, Landgraf von Hessen-Preis

2002 Chamber Music Connects the World , Junior

2003 Cello Festival, Konzert

2004 International Pablo Casals Cello Competition, 2. Preis

2006 Grand Prix Emanuel Feuermann, Sonderpreis

2006 Cello Meisterkurse, Boris Pergamenschikow Stipendium

2008 Mit Musik – Miteinander, Dozent

Julian Steckel

Violoncello

Julian Steckels vielgerühmtes Spiel zeichnet sich aus durch „Kraft ohne Druck, Klugheit ohne Zurückhaltung, Humor ohne Koketterie.“ (Süddeutsche Zeitung).

Bereits zuvor Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, gewann Julian Steckel 2010 den ersten Preis und zahlreiche Sonderpreise beim Internationalen ARD-Wettbewerb. Seitdem konzertiert er mit bedeutenden Orchestern, u.a. dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Sinfonieorchestern des NDR, SWR, SR, Kopenhagen und Warschau, den Bamberger Symphonikern, dem Royal Philharmonic Orchestra London, dem Orchestre de Paris, der Kremerata Baltica und den Sankt- Petersburger Philharmonikern. Zu seinen Partnern am Dirigentenpult gehören u.a. Sir Roger Norrington, Valery Gergiev, Gustavo Gimeno, Mario Venzago, Christopher Hogwood, Heinrich Schiff, Andrey Boreyko, John Størgards, Daniel Raiskin, Andrew Litton, Lan Shui und Michael Sanderling. 2012 erhielt Julian Steckel den begehrten ECHO Klassik für seine Einspielung der Cellokonzerte von Korngold und Goldschmidt und Blochs „Schelomo“ bei AVI music mit der Rheinischen Philharmonie Koblenz unter Daniel Raiskin.

Neben der solistischen Tätigkeit widmet sich Julian Steckel intensiv der Kammermusik. Dabei sind Musiker wie Janine Jansen, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Veronika Eberle, Vilde Frang, Lars Vogt, Menahem Pressler und Denis Kozhukhin als Partner an seiner Seite. Ebenso konzertiert er mit den Quartetten Armida, Ébène und Modigliani und ist regelmäßig zu Gast bei großen Festivals wie „Spannungen“ Heimbach, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bonn, Schwetzingen, Luzern, Zermatt und Mondsee. 

Die CD-Veröffentlichungen von Julian Steckel und seinem Klavierpartner Paul Rivinius werden von den Kritikern regelmäßig als Referenzeinspielungen gelobt. Seine neueste CD mit der Gesamteinspielung der CPE Bach Cellokonzerte zusammen mit dem Stuttgarter Kammerorchester ist im Frühjahr 2016 erschienen.

In 2016 ist Julian Steckel „Artist in residence“ bei den Heidelberger Philharmonikern, gibt Debuts u.a. bei den Bamberger Symphonikern, den Münchner Philharmonikern, dem Scottish Chamber Orchestra und dem Orchestre Symphonique de Québec, bringt das Cellokonzert von Anno Schreier zur Uraufführung, spielt Bach-Suiten im Berliner Konzerthaus und ist ansonsten in Shanghai, Frankfurt, Wien, Baden-Baden, Seoul und auf Schloss Elmau zu hören.

Julian Steckel studierte bei Ulrich Voss, Gustav Rivinius, Boris Pergamenschikow, Heinrich Schiff, Antje Weithaas, und Frans Helmerson, und ist Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Er spielt ein Instrument von Urs W. Mächler (Speyer 2005).

Biografien beruhen auf Informationen, die zuletzt von den Künstlern oder ihren Vertretern zur Verfügung gestellt wurden. Stand: November 2016