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István Várdai / Photo: Balázs Böröcz

István Várdai
*1985 in Ungarn

2010 - 2013 Kronberg Academy Professional Studies
Studium bei Frans Helmerson
ermöglicht durch das Gerlinde Haber-Schaefer-Stipendium

 

2006 Grand Prix Emanuel Feuermann

2008 Cello Meisterkurse, Teilnehmer

2010 Chamber Music Connects the World, Junior

2010 Cello Meisterkurse, Boris Pergamenschikow Stipendium

2011 Cello Festival, Konzert

2011 Mit Musik – Miteinander, Dozent

2013 Mit Musik – Miteinander, Dozent

2013 Alumni Treffen

2013 Kronberg Academy Festival, Konzert

2014 Verabredung mit Slava

2015 Kronberg Academy Festival, Konzert

2017 Kronberg Academy Festival, Konzert

István Várdai

Violoncello

István Várdai, geboren 1985 in Pécs (Ungarn), wurde im Alter von zwölf Jahren an der Franz Liszt Musikakademie Budapest in die Klasse der „außergewöhnlich Begabten“ bei Prof. László Mezö aufgenommen. 2005 wechselte er zu Reinhard Latzko an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse von Natalia Gutman, János Starker und Natalia Shakhovskaja. 2010 wurde ihm während der Cello Meisterkurse der Kronberg Academy das Boris Pergamenschikow Stipendium zugesprochen.

István Várdai ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Bereits drei Mal gewann er den Internationalen David Popper Musikwettbewerb Budapest (2000, 2003, 2004). 2006 erhielt er einen Spezialpreis beim Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin sowie den ersten Preis des Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerbs in Pörtschach (Österreich). Außerdem ist er Preisträger des Internationalen Tchaikovsky Wettbewerbs 2007 sowie des Concours de Genève 2008. 2014 erhielt er den ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb in München.

István Várdais Debüt-CD, für die er Elgars Cellokonzert, Prokofievs Sonate und Janáčeks Pohádka mit dem Orchestre de Chambre de Genève unter der Leitung von Simon Gaudenz aufgenommen hat, erschien im Oktober 2009 (Nascor). 2010 nahm er das Cellokonzert C-Dur von Johann Baptist Vanhal mit der Camerata Schweiz unter der Leitung von Howard Griffith auf und 2013 spielte er für eine Aufnahme mit Walter Delahunt verschiedene Variationen ein.

Seit seinem Orchesterdebüt 1998 in Den Haag trat István Várdai mit international renommierten Orchestern auf. Er arbeitete unter anderem mit Dirigenten wie Ádám Fischer, Howard Griffith, Zoltán Kocsis, Josep Pons, Nicolás Pasquet, Gábor Takács-Nagy, Marcus Bosch, Roman Kofman und Simon Gaudenz zusammen. 2010 wirkte István Várdai bei Chamber Music Connects the World als Kammermusikpartner von Gidon Kremer, Tatjana Grindenko, Yuri Bashmet und András Schiff mit. Von 2010 bis 2013 studierte er an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson. Das Studium wurde ermöglicht durch das Gerlinde Haber-Schaefer-Stipendium.

Seit Oktober 2013 ist er Lehrbeauftragter an der Kronberg Academy.

István Várdai spielt ein Montagnana-Cello aus dem Jahr 1720 und das legendäre „Ex Du Pré-Harrell“ Stradivarius von 1673.

Biografien beruhen auf Informationen, die zuletzt von den Künstlern oder ihren Vertretern zur Verfügung gestellt wurden.