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Alina Ibragimova / Photo: Sussie Ahlburg

Alina Ibragimova

2008 - 2011 Kronberg Academy Professional Studies
Studium bei Christian Tetzlaff

 

2004 Chamber Music Connects the World, Junior

2008 Chamber Music Connects the World, Gast

2009 Geigen Meisterkurse, Konzert

2010 Mit Musik – Miteinander, Dozentin

2013 Alumni Treffen

Alina Ibragimova

Violine

Alina Ibragimova wurde 1985 geboren und entstammt einer russischen Musikerfamilie. Schon als Fünfjährige wurde sie als Schülerin von Valentina Korolkova am renommierten Moskauer Gnessin-Institut aufgenommen. Bereits ein Jahr später debütierte sie in Moskau als Solistin mit dem Bolshoi-Orchester. Später setzte sie ihre Ausbildung an der Yehudi Menuhin School in England bei Natasha Boyarskaya fort. Alina Ibragimova ist auch eine ehemalige Schülerin des Royal College of Music London sowie der Kronberg Academy Professional Studies (Dozent Christian Tetzlaff). Sie war Mitglied der BBC New Generation Artists (2005-7) und erhielt verschiedene Auszeichnungen wie Borletti-Buitoni Trust (2008) und Classical BRIT (2009).

Mit einem alle Epochen umfassenden Repertoire tritt die Geigerin in ganz Europa, den USA und Japan regelmäßig mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, der BBC Symphony, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Radio-Sinfonieorchester des SWR, dem City of Birmingham Orchestra, dem English Chamber Orchestra, dem Wiener Kammerorchester, dem hr-Sinfonieorchester oder der Seattle Symphony unter Dirigenten wie Sir Charles Mackerras, Sir John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Paavo Järvi, Vladimir Jurowski, Philippe Herreweghe und Osmo Vänskä auf.

Nach ihrem Debut als Solistin und erste Geigerin der Kremerata Baltica während der Salzburger Mozartwoche 2005 musizierte sie mit der Kremerata Baltica und Gidon Kremer auf den Festivals in Salzburg, Verbier und Salle Pleyel Paris.

Die vielseitige junge Künstlerin setzt sich intensiv mit historischen Instrumenten auseinander und gründete 2005 das Streichquartett Chiaroscuro, das Werke der Wiener Klassik im Originalton aufführt. Ebenso engagiert widmet sie sich aber auch den Werken zeitgenössischer Komponisten. Dabei gelingt ihr die schwierige Gratwanderung zwischen historischer und moderner Aufführungspraxis ebenso mühelos und virtuos wie der selbstverständliche Wechsel zwischen den unterschiedlichsten musikalischen Epochen.

Als gefragte Kammermusikpartnerin und in der engen musikalischen Partnerschaft mit Cédric Tiberghien, sowie mit ihrem Chiaroscuro Quartet konzertiert Alina Ibragimova regelmäßig in den international wichtigsten Konzerthäusern wie Wigmore Hall und Queen Elizabeth Hall in London, Mozarteum Salzburg, Concertgebouw Amsterdam, Lincoln Center New York. Ibragimova ist zu Gast bei Festivals wie dem Kammermusikfest „Spannungen“ in Heimbach, Heidelberger Frühling, MDR Musiksommer, Salzburger Mozartwoche, Manchester International Festival und City of London Festival.

Alina Ibragimova nimmt exklusiv für Hyperion Records auf und spielt eine Anselmo Bellosio von ca. 1775, freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Georg von Opel.

Biografien beruhen auf Informationen, die zuletzt von den Künstlern oder ihren Vertretern zur Verfügung gestellt wurden.