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Khatia Buniatishvili

2008 Chamber Music Connects the World, Junior

Khatia Buniatishvili

Klavier

Khatia Buniatishvili wurde 1987 in Georgien geboren. Sehr früh wurde ihre außergewöhnliche Begabung erkannt, und so debütierte sie bereits sechsjährig als Solistin mit Orchester. Mit zehn Jahren folgte sie ersten Einladungen zu Gastspielen in die Schweiz, nach Holland, Frankreich, Deutschland, Belgien, Italien, Österreich, Russland, Israel und in die USA.

Während des Studiums am staatlichen Konservatorium in Tiflis gewann sie 2003 den Sonderpreis des Horowitz-Wettbewerbs in Kiew und den 1. Preis des Elizabeth Leonskaja Scholarship. Beim Klavierwettbewerb in Tiflis 2003 machte sie die Bekanntschaft mit Oleg Maisenberg, der sie zum Wechsel an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst nach Wien bewegte. Beim 12. Arthur-Rubinstein-Wettbewerb 2008 gewann sie den 3. Preis sowie die Auszeichnungen „Best Performer of a Chopin Piece“ und „Audience Favorite“.

Orchester-Einladungen führten die Pianistin unter anderem zum Orchestre de Paris, dem Orchestre National de France, dem Philharmonia Orchestra London, dem London Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, den Sinfonierochestern des WDR und des NDR, den Wiener Symphonikern, dem Los Angeles Philharmonic und der San Francisco Symphony unter namhaften Dirigenten wie Andrey Boreyko, Semyon Bychkov, Myung-Whun Chung, Daniele Gatti, Paavo Järvi, Philippe Jordan, Vladimir Jurowski, Mikhail Pletnev, Kent Nagano, Andrés Orozco-Estrada und David Zinman.

Ebenso ist Khatia Buniatishvili häufig kammermusikalisch zu erleben, ihre Partner sind dann u. a. Renaud Capuçon, Sol Gabetta, Gidon Kremer, Truls Mork oder auch ihre Schwester Gvantsa.

2010 wurde sie mit dem Borletti-Buitoni Trust Award ausgezeichnet und ist in die Reihe der BBC New Generation Artists aufgenommen worden. Vom Musikverein und dem Konzerthaus Wien wurde sie für die Saison 2011/2012 zum Rising Star nominiert.

Khatia Buniatishvili spielte unter anderem Konzerte im Musikverein in Wien, im Salle Pleyel in Paris, in der Carnegie Hall in New York und auf dem iTunes Festival in London. Zu ihren Highlights 2015 zählen eine Deutschlandtournee zusammen mit Paavo Järvi und dem Orchestre de Paris, Konzerte mit den Bamberger Symphonikern, dem Beethovenorchester Bonn und dem Gürzenichorchester Köln, eine U.S.-Tournee mit Renaud Capuçon, Solo-Rezitale in Cannes, Dortmund, Hamburg und London.

Ihr 2011-Debütalbum markierte Liszts 200-jähriges Jubiläum und beinhaltete seine Sonate in h-Moll, Liebestraum Nr. 3, La Campanella, Ungarische Rhapsodie Nr. 2 und Mephisto Waltz. Folgte ein 2012 Chopin-Album, das Klavierwerke mit Chopins Klavierkonzert Nr. 2 in f-Moll kombinierte, begleitet vom Orchester de Paris und Paavo Järvi. Im Jahr 2014 veröffentlichte Buniatishvili ihr drittes Album auf Sony Classical mit dem Titel „Motherland“. Sie widmete das Album ihrer Mutter. Ihr viertes Album, „Kaleidoscope“, wurde im Jahr 2016 veröffentlicht. Es zeigte ihre Interpretation von „Pictures on an Exhibition“ sowie Werke von Ravel und Stravinsky. Khatia Buniatishvili wurde mit dem Echo-Klassik für das Liszt Album und „Kaleidoscope“ (Solistische Einspielung, Musik 19. Jh. Klavier) ausgezeichnet.

Biografien beruhen auf Informationen, die zuletzt von den Künstlern oder ihren Vertretern zur Verfügung gestellt wurden. Stand: November 2016