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Marie-Luise Neunecker

Marie-Luise Neunecker

Horn

Die für ihre außergewöhnliche Virtuosität hochgelobte Hornistin Marie Luise Neunecker ist als Solistin und Kammermusikerin äußerst gefragt und gilt als eine der profiliertesten Instrumentalistinnen der Gegenwart.

Marie-Luise Neunecker wurde 1955 geboren und studierte Horn an der Kölner Musikhochschule. Nachdem sie zu Beginn ihrer Laufbahn für ein Jahr Mitglied im Frankfurter Opernorchester war, spielte sie von 1979 bis 1981 als Solo-Hornistin bei den Bamberger Symphonikern und darauf in gleicher Position im Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks Frankfurt. In dieser Zeit gelangen ihr Erfolge bei mehreren internationalen Wettbewerben, so etwa beim Deutschen Musikwettbewerb, beim Internationalen ARD Wettbewerb und beim Concert Artists Guild Wettbewerb. 2013 wurde sie mit dem Frankfurter Musikpreis ausgezeichnet.

Neben ihren Erfolgen als Solistin, die sie mit Orchestern, wie z.B. den Radioorchestern des NDR, SWR, MDR und hr, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Wiener Philharmonikern sowie mit den Bamberger Symphonikern, zusammenführen, gilt ihre Aufmerksamkeit ebenso der Kammermusik. Zu ihren Kammermusikpartnern gehören Frank Peter Zimmermann, Christian Tetzlaff, Lars Vogt, Antje Weithaas, Silke Avenhaus, Sir András Schiff, Pierre-Laurent Aimard und Martha Argerich, sowie das Zehetmair Quartett.

Als Solistin der Uraufführung des „Hamburgischen Konzerts“ von György Ligeti hat Marie-Luise Neunecker regelrecht Musikgeschichte geschrieben. Sie hat das für sie geschriebene Werk seitdem oft aufgeführt und auch auf CD eingespielt. Auf CD liegen zahlreiche weitere beispielhafte Einspielungen der Hornistin vor, die mit Preisen wie dem ECHO Klassik und einer Grammy-Nominierung ausgezeichnet wurden.

Marie-Luise Neunecker war bis 2020 Professorin für Horn an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

Stand: September 2022