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Julia Hagen / Photo: Shirley Suarez

Julia Hagen
*1995 in Österreich

Studium bei Wolfgang Emanuel Schmidt

Kronberg Academy Professional Studies

ermöglicht durch die Rostropovich Cello Foundation

Julia Hagen

Violoncello

Die 1995 in Salzburg geborene Cellistin Julia Hagen erhielt im Alter von fünf Jahren ihren ersten Cellounterricht bei Detlef Mielke am Musikum Salzburg. Von 2007 bis 2011 studierte sie an der Universität Mozarteum Salzburg bei Enrico Bronzi gefolgt von Studien bei Reinhard Latzko und Heinrich Schiff an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Von 2015 bis 2019 führte ihre Ausbildung sie schließlich in die Klasse von Jens Peter Maintz an die Universität der Künste Berlin. 

Julia Hagen wurde 2014 bis 2016 als eine von sechs jungen Cellistinnen ausgewählt an der Classe d’Excellence de Violoncelle von Gautier Capucon teilzunehmen. Meisterkure bei Gábor Takács-Nagy, Pamela Frank, Lawrence Power, Nobuko Imai, Torleif Thedéen, Laurence Lesser und Claudio Bohórquez runden ihre bisherige Ausbildung ab.

Mit 14 Jahren trat sie erstmals im Brucknerhaus Linz als Solistin mit dem Wiener Jeunesse Orchester auf. Es folgten Konzerte in Italien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Belgien und Norwegen. Weiterhin konzertierte sie mit dem Wiener Kammerorchester, dem Metropolitan Symphony Orchestra (Japan), dem Orchestra della Valle d’Aosta, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, dem Quarta4-Orchster, dem Youth National Orchestra of Romania, dem Orchester Sinfonica Abruzzese, dem Orchestre Royal de chambre de Wallonie, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Konzerthausorchester Berlin und dem RAI-Orchestra Torino. Bei bedeutenden Festivals wie dem Beethovenfest Bonn, dem Allegro Vivo Festival, dem Diabelli Sommer, dem Piatti Festival, dem Festival d’Aix en Provence, dem Rencontres musicales d’Evian und den Musiktagen Mondsee sowie im Wiener Konzerthaus und der Società dei concerti Trieste ist sie ein gern gesehener Gast.

Im Januar 2019 erschien ihre Debut CD bei Hänssler Classic. Gemeinsam mit ihrer Duopartnerin, der Pianistin Annika Treutler, hat sie dafür die beiden Cellosonaten sowie Liedbearbeitungen von Johannes Brahms aufgenommen.

Julia Hagen war mehrfache erste Bundes- und Sonderpreisträgerin bei „Prima La Musica“ (Solo und Kammermusik) und gewann den Internationalen Cellowettbewerb 2010 in Liezen. Im Sommer 2014 wurde ihr beim Internationalen Johannes Brahms-Wettbewerb der ESTA-Sonderpreis verliehen und im Oktober 2016 gewann sie den Internationalen Cellowettbewerb Mazzacurati in Turin, bei dem sie außerdem den Publikumspreis erhielt. Im Sommer 2017 wurde ihr der Hajek-Boss-Kulturpreis verliehen. Die junge Cellistin war Teilnehmerin der Ozawa-Academy, sowie der Verbier-Festival-Academy, wo sie 2016 mit dem Nicolas-Firmenich-Preis als beste Nachwuchscellistin ausgezeichnet wurde. Außerdem nahm sie am Kammermusikprojekt der Wiener Philharmoniker in Salzburg teil.

Julia Hagen spielt ein Violoncello von Francesco Ruggieri (Cremona, 1684), das ihr privat zur Verfügung gestellt wird.

2009 und 2011 war sie Teilnehmerin des Kammermusikprojekts Mit Musik – Miteinander der Kronberg Academy. Seit Oktober 2019 studiert sie an der Kronberg Academy bei Wolfgang Emanuel Schmidt. Das Studium wird ermöglicht durch die Rostropovich Cello Foundation.

Stand: September 2019