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Ivan Skanavi

2022 Cello Meisterkurse, Teilnehmer

2022 Grand Prix Emanuel Feuerman, 1. Preis

Seit April 2023 Kronberg Academy Professional Studies
Studium bei Wolfgang Emanuel Schmidt
ermöglicht durch das Patronat der Familie Ellmauer

Ivan Skanavi

Violoncello

Ivan Skanavi, Gewinner des Grand-Prix Emanuel Feuermann 2022, ist einer der führenden Cellisten der kommenden Generation. Der Künstler begeistert sein Publikum mit einem breiten Klangspektrum sowie einem außergewöhnlich großen Farbenreichtum. Er spielt ein Cello von David Tecchler aus dem Jahr 1698.

“Er beherrscht meisterhaft alle möglichen Klangfarben und Nuancierungen auf seinem Instrument (was auch seinen Arrangements sehr zugute kommt). Er weiß, wie er das Beste aus dem melodischen Charakter herausholt und er wagt es wirklich seinen wahren Ausdruck zu zeigen, was man heutzutage leider kaum noch von vielen Solisten behaupten kann. Er fixiert sich nicht auf Geschwindigkeit beziehungsweise Virtuosität („Hör mich!“), sondern darauf, die Musik atmen zu lassen, auch in den schnellen Passagen.“ (Opus Klassiek, Aart van der Wal über Skanavi’s debut CD “Dimensions”, label “decurio”)

Der derzeitige Student von Wolfgang Emanuel Schmidt an der Kronberg Academy begann im Alter von sechs Jahren mit dem Cellospiel. Ivan Skanavi erhielt seinen ersten Cellounterricht bei der renommierten Tamara Alekseeva in Moskau. Er setzte seine Ausbildung am Moskauer Konservatorium in der Klasse von Professor Alexey Seleznev und später bei Professor Alexander Rudin fort, bevor er nach Deutschland übersiedelte, um bei Professor Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar zu studieren. In den folgenden Jahren erhielt er weitere wertvolle Impulse durch Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen bei angesehenen internationalen Pädagogen, darunter David Geringas, Natalia Gutman, Ivan Monighetti, Steven Isserlis, Frans Helmerson, Alban Gerhardt, Jerome Pernoo, Norbert Anger, Thorleif Thedeen, Claudio Bohorquez, Julius Berger, Jens Peter Maintz, Eckart Runge, Laszlo Fenyo und Boris Andrianov.

“Ivan Skanavi besitzt einen warmen, kräftigen Ton (Klang), eine elegante Virtuosität und seine sehr persönliche Art Musik zu interpretieren.” (Professor Dr. David Geringas)

Ivan Skanavi kombiniert erfolgreich eine Kammermusikkarriere mit häufigen Soloauftritten und nahm schon an zahlreichen renommierten Festivals teil (Verbier Festival, Kronberg Festival, Schleswig-Holstein Festival, Gezeitenkonzerte, “I Mozartini” Festival (Italien), Internationales Mstislav Rostropovich Festival (Baku, Aserbaidschan), Reeperbahn Festival (Hamburg), Vadim Repin Trans-Siberian Art Festival (Sibirien), Musik in den Häusern der Stadt (Hamburg), Beethoven Tage (Deutschland) etc).

“Eine absolut bemerkenswerte Virtuosität” (Colin Clarke, Verbier Festival 2021) Skanavi debütierte 2020 in der Moskauer Philharmonie mit dem Svetlanov Symphony Orchestra. Dieses Konzert wurde ihm durch seine erfolgreichen Auftritte beim Internationalen Tschaikowsky sowie ARD-Wettbewerb ermöglicht. Weiters konzertierte er als Solist mit Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Kammerphilharmonie Metamorphosen Berlin, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Musica Viva Orchestra, dem Akademischen Symphonieorchester der Nischni Nowgorod Philharmonie, dem Moscow Chamber Orchestra of Pavel Slobodkin Center, dem Tallinn Chamber Orchestra, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, dem Moscow Conservatory Orchestra, dem Kurgan Symphony Orchestra, der Gotha Philharmonie, dem Siberian Symphony Orchestra und anderen. Der Cellist, der neben seinem jüngsten Erfolg ebenso mit mehreren weiteren Preisen ausgezeichnet wurde (u.a. Russischer Nationaler Cellowettbewerb - 1. Preis, Sonderpreis für die hervorragende Aufführung der Sonate von Alfred Schnittke beim Cellowettbewerb «Ton&Erklärung» in Hannover) wurde im Laufe seiner Karriere auch mehrfach von Förderern unterstützt: So ist er Stipendiat der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein, der TONALi Hamburg sowie der Tonalisten Agentur (Gesellschafter: Harrison Parrott).

Stand: April 2023