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Bryan Cheng
*1997 in Kanada

Seit 2023 Kronberg Academy Professional Studies
Studium bei Wolfgang Emanuel Schmidt
ermöglicht durch das Barbara Dettmer und Dr. Dorothee Storch-Patronat

Bryan Cheng

Violoncello

Nach jüngsten preisgekrönten Erfolgen bei einigen der renommiertesten internationalen Wettbewerben der Welt, darunter Queen Elisabeth, Concours de Genève und Paulo, hat sich der in Kanada geborene und in Berlin lebende Cellist Bryan Cheng als einer der überzeugendsten jungen Künstler der klassischen Musikszene etabliert.

Mit 14 Jahren gab er sein Recital-Debüt in der ausverkauften Carnegie Hall, mit 20 Jahren debütierte er in der Elbphilharmonie mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und 2022 wurde er als erster Cellist mit dem begehrten Prix Yves Paternot ausgezeichnet, in Anerkennung des vielversprechendsten und erfolgreichsten Musikers der Verbier Festival Academy.

Zu den jüngsten Höhepunkten gehören sein „Debüt im Deutschlandfunk Kultur“ mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin im Großen Saal der Berliner Philharmonie (weitere Künstler, die zu Beginn ihrer Karriere in dieser Reihe auftraten, waren Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim, Jacqueline du Pré, Cecilia Bartoli, Isabelle Faust, Evgeny Kissin, Daniel Hope, Renaud Capuçon usw.), sowie Rückkehr zum Orchestre symphonique de Montréal und zum National Arts Centre Orchestra Ottawa.

Bei seinen bevorstehenden Debüts wird Bryan Cheng als Gastsolist zum hr-Sinfonieorchester Frankfurt, zur Slowakischen Philharmonie, zum Calgary Philharmonic und zum Cape Town Philharmonic eingeladen und kehrt außerdem zum Johannesburg Philharmonic und dem I Musici de Montréal Kammerorchester zurück, mit denen er ein brandneues Doppelcellokonzert von Denis Gougeon zur Uraufführung bringt.

In der Saison 2023/24 ist er Artist-in-Residence des Philharmonischen Orchesters „Banatul“ von Timisoara, Rumänien und präsentiert im Rahmen der Saison der Kulturhauptstadt Europas 2023 mehrere Sinfonie- und Kammerkonzerte. Die gleiche Rolle übernimmt er in 2024 beim Heidelberger Frühling Musikfestival und dem Week-End Musical de Pully (Schweiz), wo er beide seiner Kammermusk-Duos präsentiert und außerdem als Solist in Guldas Cellokonzert konzertiert.

Bryan Cheng trat auf mit Orchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Helsinki Philharmonic, Brussels Philharmonic, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestre symphonique de Montréal, National Taiwan Symphony Orchestra, Antwerp Symphony Orchestra und der Tapiola Sinfonietta, mit angesehenen Dirigenten wie Stéphane Denève, Susanna Mälkki, Alpesh Chauhan, Matthias Pintscher, Dalia Stasevska, Christian Arming, Giordano Bellincampi, Jonathan Darlington und Laurence Equilbey.

Neben seiner Konzerttätigkeiten als Mitglied des Cheng² Duo (mit seiner Schwester Silvie Cheng) und der CelloFellos (mit dem Cellisten Leonard Disselhorst) hatte er das Privileg, als Kammermusiker mit Partnern wie Gidon Kremer, Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Angela Hewitt, Till Fellner, Viviane Hagner und Antje Weithaas zusammenzuarbeiten.

Zu den Höhepunkten der Kammerkonzerte zählen Auftritte beim Verbier Festival mit dem Cellisten Alban Gerhardt und dem Pianisten Sir András Schiff, in der Elbphilharmonie Hamburg, im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, beim Heidelberger Frühling, beim Beethovenfest Bonn, beim Kammermusikfestival „Spannungen“ in Heimbach, in der Frauenkirche Dresden, im Münchner Künstlerhaus, im Casals Forum Kronberg, beim Westfälischen Musikfest Hamm, im Flagey in Brüssel, bei der Vancouver Recital Society, im Walter Hall (Toronto), bei Orford Musique, beim Montréal Chamber Music Festival, beim Ottawa Chamberfest, sowie mehrere Konzerttourneen in Kanada, den USA, der Schweiz, Belgien, China und Südafrika.

Bryan Cheng hat eine Trilogie von hochgelobten Alben auf dem deutschen Label audite veröffentlicht: Russian Legends (2019), Violonchelo del fuego (2018) und Violoncelle français (2016). Sein viertes Recital-Album mit Auftragswerken und eigenen Arrangements von Komponisten unterschiedlicher asiatischer Herkunft erscheint im Oktober 2023.

Er spielt das „Dubois“ Antonio Stradivarius Cello, Cremona, 1699, das ihm freundlicherweise von Canimex Inc. aus Drummondville (Québec) zur Verfügung gestellt wurde. Er ist ehemaliger Empfänger des Deutschlandstipendiums und wurde von der Sylva Gelber Musikstiftung mit großzügigen Mehrjahresstipendien gefördert. Er erhielt seinen Bachelor- und Masterabschluss von der Universität der Künste Berlin und ist jetzt im Professional Studies-Programm der Kronberg Academy in der Klasse von Wolfgang Emanuel Schmidt.

Stand: August 2023